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Archiv Betriebssystem

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Was ist ein Betriebssystem?

Ein Betriebssystem arbeitet im Hintergrund und ermöglicht den reibungslosen Ablauf von Programmen und deren Speichervorgängen, sowie deren Prozesse. Neben dem allseits bekannten Windows - in der aktuellen Version 7 - gibt es noch zahlreiche weitere Angebote auf diesem Markt.

Ein Apple Mac zum Beispiel arbeitet mit Mac OS X aber auch Linux ist ein gängiges Operating System, so die Übersetzung des Begriffs ins Englische.

Auf einem Betriebssystem laufen verschiedene Anwenderprogramme z.B. das Spiel "Schach". Der Unterschied dieser Programme zu einem Betriebssystem ist, dass ein Betriebssystem nur den Ablauf dieses Programms regelt und das Anwenderprogramm, wie der Name schon sagt, am Anwender orientiert ist. Es erledigt also Aufgaben, die vom Menschen in Auftrag gegeben worden sind, während das Betriebssystem diese Prozesse mit der Hardware des Computers steuert.

 

Die Geschichte von Windows

Windows 8 ist das neue Betriebssystem von Microsoft, welches vieles anders macht und dadurch mitunter stark polarisiert.

Doch um die Entwicklung zu verstehen muss man einen kleinen Blick in die Vergangenheit werfen. Windows 8 kann auf eine stolze Reihe von Vorfahren zurückblicken, die bis ins Jahr 1985 zurückreicht. Damals erschien mit Windows 1.0 eine grafische Benutzeroberfläche für MS-DOS, welche erstmals die namensgebenden Fenster einführte. Das spiegelt sich auch im Logo wieder, welches damals in Gebrauch war. Ebenso wie das zwei Jahre später erscheinende Windows 2, welches bereits eine weit komplexere Oberfläche hatte und erste Versionen von Word und Excel unterstützte, war ihm jedoch kein kommerzieller Erfolg beschieden.

Dies änderte sich erst mit Windows 3.1, das 1992 erschien. Neben der Logoänderung zu der heute noch vertrauten Fahne wurden erste Schritte in die Eigenständigkeit als Betriebssystem unternommen, etwa durch das Win32s-Subsystem, welches bereits auf 32 Bit anstatt der bisher gewohnten 16 arbeiten konnte. Spätere Versionen von Windows 3 nutzen auch Netzwerkfunktionen und unterstützten das Internetprotokoll.

Windows 95 von - man mag es nicht glauben - 1995 basierte zwar noch auf MS-DOS, war jedoch dennoch eine Revolution. Es unterstützte 32Bit, USB und konnte mit FAT32 arbeiten, um Festplatten bis 2 Gigabyte zu adressieren. Windows 98 bringt als System wenige Neuerungen, allerdings wurde der Internet Explorer sowie einige Multimedia-Erweiterungen hinzugefügt. Ähnlich ist auch Windows Me kein wirklicher Fortschritt.

Parallel entwickelte sich seit Windows 3.1 auch die NT-Reihe, welche für New Technology steht. Diese verfügte über einen eigenen Kernel und benötigte kein MS-DOS, für Private war dieses jedoch kaum interessant. Erst mit Windows XP wurde diese Reihe für den Privatanwender interessant, vorhergehende Versionen waren für den Einsatz in Unternehmen optimiert.

Mit XP wurde auch das Logo überarbeitet, die Fahne wurde um die Jahrtausendwende nach 10 Jahren abgelöst durch eine dynamischere Form, welche sich die Farbvielfalt der besseren Systeme zu Nutze machte. Das gleiche gilt natürlich auch für die Benutzeroberfläche. Vor allem inhaltlich hat sich bei Windows XP jedoch viel getan, die Benutzerführung wurde überarbeitet und dank der New Technology wurde die Stabilität deutlich verbessert.

Windows Vista war ein Sorgenkind. Nicht nur, dass sich der Erscheinungstermin immer weiter nach hinten verschoben hatte und es erst 5 Jahre nach Windows XP erschien, es war auch nur ein Zwischenschritt von XP zu Windows 7, der zur Überbrückung der Wartezeit diente. Dementsprechend sind bereits einige Funktionen von Windows 7 enthalten, beispielsweise die Aero-Oberfläche, andere jedoch nicht, so dass es häufig als unfertig empfunden wird.

Erst mit Windows 7 wurde 2009 Aero vervollständigt mit Aero-Snap, der schnellen Anordnung von Fenstern an den Bildschirmrändern oder Aero-Peak zur Anzeige einer Fensterminiatur via Taskleiste, welche ebenfalls überarbeitet wurde. Neuerungen gab es vor allem im Sicherheitscenter sowie dem Wartungscenter, welche im Vergleich zu Vista mehr Funktionen für den User bieten.

Womit wir bei Windows 8 / Wondows 10 angelangt sind, dem aktuellen Betriebssystem. Wieder wurde nach etwa 10 Jahren das Logo komplett überarbeitet, was in der Geschichte stets für einen Umschwung stand - Zunächst für die Unterstützung von 32 Bit bei Windows 3, später für den eigenen NT-Kern bei XP. Bei Windows 8 ist die Neuerung der Schritt weg vom einzelnen PC-System hin zu einer Cloud-Lösung, welche neben Desktopcomputern und Tablets indirekt auch Windows Phone und die Spielekonsole X-Box mit einschließt.

 

Wie funktioniert die Tastatur?

Zur Eingabe von Daten in einen Computer wird zumeist eine Standardtastatur verwendet. Diese besteht aus Schreibmaschinenblock, Cursorblock und Ziffernblock. Nachfolgend erklären wir spezielle Tasten im Detail:

Die Umschalt- oder Shift-Taste, die sich jeweils beiderseits links und rechts an der Tastatur befindet, dient in Verbindung mit einzelnen Buchstaben zur Großschreibung bzw. in Verbindung mit Ziffern und sonstigen Tasten zur Darstellung von Sonderzeichen.

Die Feststelltaste wird zum Schreiben mehrerer Großbuchstaben hintereinander benutzt. Ist sie aktiviert, leuchtet auf der Tastatur meist ein Kontrolllämpchen.

Mithilfe der Tabulator-Taste werden etwa in Textverarbeitungen so genannte Tabulator-Stopps angewählt. Darüber hinaus dient diese Taste durch gleichzeitiges Drücken der Alt-Taste zum Wechseln zwischen mehreren aktiven Anwendungen.

Die Escape-Taste dient zum Abbrechen von Dialogen oder zum Schließen von Programmen.

Die Funktionstasten (F1-F12) weisen vorprogrammierte programmspezifische Funktionen auf, z.B. F1 für Hilfe.

Die Backspace-Taste löscht Zeichen, die links vom Cursor stehen.

Die Eingabetaste, auch als Enter oder Return bezeichnet, dient zur Bestätigung von Eingaben in Menüs und Dialogen sowie zur Schaltung von Absätzen in Textverarbeitungsprogrammen.

Die Taste Alt Gr aktiviert eine weitere Ebene zur Darstellung von Sonderzeichen, zum Beispiel Alt GR+E für das Euro-Zeichen oder Alt GR+Q für das @ -Zeichen.

Die Leertaste erzeugt einen Zwischenraum, um Zeichen oder Wörter voneinander zu trennen.

Die Alt-Taste wiederum ist Bestandteil zahlreicher Tastenkombinationen, z.B. werden Programme mit Alt+F4 geschlossen.

Mithilfe der vier Pfeil- oder Cursortasten kann die Einfügemarke, auch Cursor genannt, oder eine Auswahl bewegt bzw. verschoben werden.

Mit der Einfügetaste wird übrigens auf einen alternativen Eingabemodus, der auf dem Ersetzen von Zeichen beruht, gewechselt.

Die Entfernen-Taste ermöglicht wie der Name andeutet das Löschen von Objekten bzw. von Zeichen rechts neben dem Cursor.

Durch Drücken der Taste Pos1 springt der Cursor in Textzeilen an den Zeilenanfang.

Drücken Sie hingegen die Ende-Taste, um die Einfügemarke in Textzeilen an das Zeilenende zu setzen.

Die Bild Aufwärts-Taste bringt Sie in Textdokumenten oder auf Webseiten eine Bildschirmseite nach oben.

Und durch Drücken der Bild Abwärts-Taste wird bildschirmausschnittweise nach unten geblättert.

Mithilfe der NumLock-Taste wird der Ziffernblock ein- und ausgeschaltet. Sofern der Ziffernblock aktiviert ist, leuchtet in der Regel ein Kontrolllämpchen auf der Tastatur.

 

Wie funktioniert die Maus?

Die Bedienung einer grafischen Benutzeroberfläche basiert neben der Tastatur auf einer Maus. Dieses Zeigegerät wird mittels einer Rollkugel oder eines optischen Infrarot- oder Lasersensors gesteuert und verfügt über zwei oder mehr Tasten sowie ein Mausrad, das sich in der Regel zwischen linker und rechter Maustaste befindet.

Die linke Maustaste dient zum Erteilen von Befehlen sowie Bestätigen von Dialogfeldern.

Mit der rechten Maustaste können Dialogmenüs aufgerufen werden.

Das Mausrad bewegt den Bildschirminhalt um standardmäßig drei Zeilen nach oben oder unten.

Um die Einstellungen der Maus individuell anzupassen, klicken Sie auf die Schaltfläche Start und wählen anschließend Systemsteuerung. Öffnen Sie nun die Kategorie Hardware und Sound. Unter Geräte und Drucker finden Sie den Eintrag Maus, dessen zweite Registerkarte namens Zeiger verschiedene Mausschemata in unterschiedlichen Größen und Farben zur Auswahl bietet.

Im unteren Fensterbereich werden verschiedene Mausgesten wie z.B. Hintergrundaktivität, Textauswahl, Größenveränderung veranschaulicht. In der Registerkarte Zeigeroptionen kann unter anderem die Bewegungsgeschwindigkeit angepasst werden. Bestätigen Sie mit OK.

In bestimmten Situationen wie zum Beispiel beim Speichern oder Drucken ist es erforderlich, konkrete Eingaben zu tätigen. Hierfür stehen Dialogfenster zur Verfügung, die formularartig aufgebaut sind und aus unterschiedlichen Komponenten bestehen: eine oder mehrere Registerkarten … Optionsfelder … Kontrollkästchen … und Drehschalter … sowie Textfelder. Mithilfe von Schaltflächen können Eingaben bestätigt oder abgebrochen werden.

Wie bei Fenstern allgemein üblich, befindet sich eine Beschreibung in der Titelleiste; Geschlossen wird ein Dialogfenster über die Schließen-Schaltfläche, was dem Klick auf die Schaltfläche Abbrechen gleichkommt.

 

Was ist der Windows-Desktop?

Nach dem Laden des Betriebssystems erscheint der Windows Desktop. Dies ist sozusagen die virtuelle Steuerungszentrale Ihres Computers. Von hier aus können Sie z.B. Programme starten, Fotos ansehen oder Ihr System durchsuchen.

Neben dem Hintergrundmotiv, auf dem neben dem Papierkorb auch noch weitere Symbole vorhanden sein können, besteht der Desktop vor allem aus Elementen, die standardmäßig am unteren Bildschirmrand platziert sind: Startmenü, Taskleiste und Infobereich.

Zeigen, Klicken, Doppelklicken, Drag & Drop

Moderne Betriebssysteme wie Windows 10 werden abgesehen von der Tastatur vorwiegend mithilfe der Maus gesteuert. Bewegen Sie die Maus wie in dieser schematischen Abbildung nach oben, unten, links oder rechts, um auch den Cursor in die entsprechende Richtung zu bewegen. Achten Sie für optimale Steuerung auf eine ebene und nicht reflektierende Auflagefläche.

So können Sie nun mit dem Mauscursor auf dem Bildschirm navigieren. Mithilfe der Maustasten lassen sich Befehle ausführen. Klicken Sie zum Beispiel mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle am Hintergrund, um das so genannte Kontextmenü aufzurufen und z.B. die Einstellung für Symbolgröße mit der linken Maustaste festzulegen.

Die linke Maustaste dient vor allem zum Erteilen von Befehlen oder Öffnen von Programmen. Führen Sie einen zweifachen Klick (Doppelklick) auf ein Desktop-Symbol wie den Papierkorb aus, um diesen zu öffnen. Durch Klick auf die Schließen-Schaltfläche im rechten oberen Eck des Fensters wird dieses wieder geschlossen. Halten Sie die linke Maustaste gedrückt, um Elemente durch so genanntes Drag&Drop zu verschieben.

Desktop-Hintergrund

Der Desktop-Hintergrund nimmt die größte Fläche des Bildschirms in Anspruch. Hier finden sich Icons, das sind Symbole, durch welche der Zugriff auf häufig benutzte Programme oder Dateien erfolgen kann. Der Windows-Desktop kann individuell eingestellt werden:

Klicken Sie zum Öffnen des Kontextmenüs mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle und klicken Sie auf den Menüeintrag Anpassen. Nun können Sie neben Hintergrundmotiv, Fensterfarbe, Sounds oder Bildschirmschoner auch ein Design auswählen, das jeweils all diese Elemente umfasst. Klicken Sie abschließend auf die Schließen-Schaltfläche.

Startmenü

Sämtliche auf einem Computer installierten Programme sind im so genannten Startmenü verfügbar. Dieses kann durch Anklicken des Windows-Symbols im linken unteren Bildschirmeck geöffnet werden. Klicken Sie mit der linken Maustaste auf dieses Symbol, um das Startmenü zu öffnen.

Im linken Bereich des Startmenüs werden häufig benutzte Programme aufgelistet. Manchmal finden sich auch kleine schwarze Pfeile neben den Einträgen, die auf ein Untermenü hinweisen, das die mit dem jeweiligen Programm zuletzt verwendeten Elemente auflistet. Der rechte Bereich enthält hingegen Verknüpfungen zu wichtigen Bereichen des Computers wie z.B. Bilder, Musik, Spiele oder auch Systemsteuerung, welche zahlreiche Funktionen zur Verwaltung des Systems beherbergt.

Wenn Sie auf die Schaltfläche Alle Programme klicken, erhalten Sie eine Liste aller derzeit auf Ihrem PC installierten Softwareprodukte. Sie können nun einen Ordner bzw. ein Programm auswählen und durch einen Klick mit der linken Maustaste starten.

Sollten Sie ein Programm in der Liste nicht finden oder versehentlich eine Verknüpfung gelöscht haben, können Sie es mithilfe des im Startmenü integrierten Eingabefeldes suchen. Tippen Sie einige Buchstaben ein, die passenden Vorschläge werden automatisch ausgewiesen.

Klicken Sie auf das kleine X, um Ihre Suchanfrage zu löschen. Schließlich finden Sie im rechten unteren Bereich des Startmenüs die Schaltfläche Herunterfahren, welche Sie stets zum Ausschalten Ihres PCs benutzen sollten. Auf diese Weise werden alle internen Windows-Prozesse ordnungsgemäß beendet, um Datenverlust vorzubeugen. In dem nebenstehenden Untermenü finden Sie weitere Schaltflächen zum Sperren, Abmelden eines Benutzers oder Neu-Starten Ihres Systems.

Taskleiste

Die Taskleiste, welche standardmäßig am unteren Bildschirmrand zu finden ist, enthält Verknüpfungen zu Programmen bzw. Dateien. Wenn Sie ein beliebiges Programm starten, erscheint das entsprechende Symbol, solange das Programm aktiv ist, in der Taskleiste.

Programme und Dateien können als Verknüpfung hinzugefügt werden - entweder durch Ziehen via Drag & Drop oder aber auch anhand des Befehls im Kontextmenü "An Taskleiste anheften".

Um die Bildschirmfläche besser zu nutzen, kann die Taskleiste auch automatisch ausgeblendet werden. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle der Taskleiste und wählen Sie Eigenschaften. Aktivieren Sie nun die Option Taskleiste automatisch ausblenden und übernehmen Sie diese Einstellung. Die Taskleiste wird fortan nur dann eingeblendet, wenn Sie den Cursor an den unteren Bildschirmrand bewegen.

Infobereich

Im Infobereich, umgangssprachlich auch Systemtray genannt, der sich am rechten Rand der Taskleiste befindet, werden Symbole von diversen Systemdiensten, die von PC zu PC teilweise unterschiedlich geartet sind, ausgewiesen. Informationen hierzu erhalten Sie jeweils, wenn Sie den Mauscursor über ein Symbol bewegen oder dieses bei Bedarf mit der rechten Maustaste anklicken.

Des Weiteren erscheinen im Infobereich die aktuelle Systemzeit sowie das Systemdatum, welche bei Computern mit Internetanbindung automatisch angepasst werden. Gegebenenfalls lassen sich Datum und Uhrzeit auch hier manuell festlegen.

Papierkorb

Im Laufe der Zeit sammelt sich auf einem PC eine Vielzahl von Dateien an. Um dennoch die Übersicht zu behalten, können Dateien nicht nur clever organisiert, sondern bei Bedarf auch gelöscht werden. Hierfür steht der Papierkorb zur Verfügung.

Sobald ein Objekt - sei es gewollt oder unabsichtlich - gelöscht worden ist, landet es im Papierkorb. Klicken Sie etwa eine nicht mehr benötigte Desktop-Verknüpfung mit der rechten Maustaste an, wählen Sie Löschen aus dem Kontextmenü und bestätigen Sie mit OK - das Objekt befindet sich nun im Papierkorb. Sobald der Papierkorb nicht mehr leer ist, wird dies durch ein entsprechendes Symbol ausgewiesen.

Wie bei einem echten Papierkorb sind die darin befindlichen Objekte noch nicht endgültig verschwunden. Sie können ein gelöschtes Objekt so lange aus dem Papierkorb wiederherstellen, bis dieser geleert wurde.

Öffnen Sie nun den Papierkorb durch einen Doppelklick und wählen Sie aus dem Kontextmenü des gelöschten Objektes den Eintrag "Wiederherstellen", falls Sie das Objekt noch benötigen. Alternativ lassen sich alle Objekte durch Klick auf "Papierkorb leeren" endgültig entfernen. Bestätigen Sie den Sicherheitshinweis mit "Ja" und schließen Sie nun den Papierkorb wieder.

Windows-Hilfe

Falls Sie bei der Arbeit an Ihrem PC einmal nicht mehr weiterkommen oder sich einfach über bestimmte Funktionen informieren möchten, drücken Sie die F1-Taste, um die Windows-Hilfe und Support aufzurufen. Das erschienene Fenster besteht neben einigen Schaltflächen und einem Eingabefeld im oberen Bereich vor allem aus dem Inhaltsbereich, in dem relevante Inhalte dargestellt werden. Die Hilfe bezieht sich jeweils auf das Programm aus welchem es aufgerufen wurde.

Geben Sie einen beliebigen Begriff in das Suchfeld ein und klicken sie anschließend auf die Schaltfläche Suchen oder drücken Sie die Eingabetaste. Nach dem Durchsuchen der Windows-Hilfe werden passende Einträge nach Relevanz sortiert aufgelistet. Die Suchergebnisse können Sie mit der linken Maustaste anklicken und somit weitere Informationen zu einem Thema erhalten.

 

Wie funktioniert ein Windows-Fentser?

Das Betriebssystem öffnet jedes Programm in einem eigenen Fenster. Diese können über- oder nebeneinander liegen oder sich auch überlagern. Daher leitet sich auch der Name des Betriebssystems WINDOWS - engl. für Fenster - ab.

Fenstertechnik unter Windows

Der obere Rand des Fensters wird als Titelleiste bezeichnet. Diese beinhält auch die so genannte Schnellzugriffsleiste, welche mithilfe der nebenstehenden Schaltfläche individuell konfigurierbar ist. Direkt darunter befindet sich das Dateimenü, welches durch einen Mausklick aufgeklappt werden kann. Nun haben Sie Zugriff auf Befehle wie Neu, Öffnen, Speichern oder Drucken.

Die Multifunktionsleiste, seit Office 2010 auch Menüband genannt, schließt direkt an das Dateimenü an. Das Menüband ist in mehrere Register unterteilt. Jedes Register enthält verschiedene Funktionen, die zur leichteren Handhabung in Gruppen eingeteilt sind. Durch Mausklick auf ein Register können Sie ein solches wechseln.

Die große Fläche wird Arbeitsbereich genannt. Im Falle des Programms z.B. Paint bearbeiten Sie hier Ihre Zeichnungen, bei anderen Programmen Texte, Tabellen oder Fotos. Am unteren Rand des Fensters finden Sie die so genannte Statusleiste, die meist Informationen zum aktuell geöffneten Dokument enthält. Am rechten Rand der Statusleiste stehen Zoom-Schaltflächen zur Verfügung, mit Hilfe derer Sie die Ansicht stufenlos skalieren können.

Wenn der Umfang eines Dokuments die Größe der Bildschirmfläche übersteigt, wird am rechten Rand eines Fensters automatisch die so genannte Bildlaufleiste eingeblendet. Mithilfe dieser können Sie sich im Dokument bildschirmausschnittsweise vor- und zurückbewegen. Man nennt diesen Vorgang auch Scrollen.

In der rechten oberen Ecke befinden sich die Fensterschaltflächen. Die linke Schaltfläche dient zum Minimieren, also zum Ablegen eines Fensters in die Taskleiste. Ein Fenster kann durch einen Klick auf das entsprechende Symbol in der Taskleiste jederzeit wiederhergestellt werden.

Mithilfe des mittleren Symbols lässt sich ein Fenster maximieren, also auf die volle Bildschirmfläche vergrößern, oder aber von dieser wieder auf die ursprüngliche Größe bringen. Die rechte, rot hinterlegte Schaltfläche erlaubt das Schließen eines Fensters.

Zwischen Programmen wechseln

Ab zwei oder mehr geöffneten Programmen können Sie zwischen diesen hin- und herwechseln, wobei sich stets das zuletzt geöffnete bzw. benutzte im Vordergrund befindet. Die Tastenkombination Alt+Tab ermöglicht das Wechseln zwischen Anwendungen, was auch als Multitasking bezeichnet wird.

Berechnungen mit dem Taschenrechner

Der Rechner ist ein kleines aber feines Werkzeug für kleine Berechnungen. Sie klicken mit der Maus auf die einzelnen Tasten, wie Sie sie bei einem herkömmlichen Taschenrechner drücken würden. Neben Grundrechnungsarten stehen Ihnen auch weitere Funktionen wie z.B. das Wurzelziehen zur Verfügung. Bei Bedarf bietet Ihnen z.B. die wissenschaftliche Ansicht einen größeren Funktionsumfang.

Musik und Videos

Wenn Sie ein Multimedia-Element wie z.B. eine Audio-oder Video-Datei in einer gängigen Kodierung vorliegen haben, können Sie diese mit Windows abspielen. Doppelklicken Sie auf die Datei, dann wird diese mit dem geeigneten Programm, dem Media Player, geöffnet. Der Großteil der Fensterfläche wird durch die rhythmische Visualisierung eingenommen, unterhalb befinden sich die Bedienelemente wie Stop, zum vorigen Titel, Pause/Abspielen, zum nächsten Titel sowie die Lautstärkeregelung. Dort können Sie die Lautstärke per Schieberegler einstellen.

Ordner und Dateien

Zum Kennenlernen des Ordner- und Dateisystems eines Computers eignet sich der Windows Explorer. Sie finden das Programm unter Start, Alle Programme und Zubehör. Alternativ lässt es sich auch mit der Tastenkombination Win+E aufrufen.

Der Windows-Explorer verdeutlicht die Systematik von Laufwerken, Ordnern und Dateien. Jedem Benutzer stehen zur leichteren Datenorganisation so genannte Bibliotheken für Bilder, Dokumente, Musik und Videos zur Verfügung. Wählen Sie einen Ordner aus der Benutzerbibliothek, z.B. Bilder. Sie sehen nun den Inhalt der Bibliothek, den Ordner Beispielbilder. Wenn Sie diesen durch einen Doppelklick öffnen, zeigt sich dessen Inhalt, in diesem Falle einzelne Dateien, welche jeweils ein Bild darstellen.

Neben Bildern können Dateien auch Videos, Dokumente oder Programme sein, die sich mithilfe von Ordnern übersichtlich organisieren lassen. Wenn Sie z.B. einen neuen Ordner für Ihre Bilder erstellen möchten, wechseln Sie in den übergeordneten Ordner und klicken Sie auf Neuer Ordner. Geben Sie diesem einen Namen und bestätigen Sie dies mit der Eingabetaste. Sie können nun in diesen Ordner Dateien oder auch einen bzw. mehrere Unterordner einfügen.

Wenn Sie einen Ordner oder eine Datei umbenennen möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie Umbenennen. Führen Sie Ihre Änderung durch und bestätigen Sie anschließend mit der Eingabetaste. Um ein Element in einen anderen Bereich des Computers oder auf ein anders Laufwerk, z.B. einen USB-Stick zu kopieren, stecken Sie diesen in eine USB-Büchse und schließen Sie ggf. das Fenster für die Automatische Wiedergabe. Ziehen Sie nun das Element per Drag & Drop auf das Ziellaufwerk. Wenn Sie ein Objekt löschen möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie den Befehl Löschen aus dem Kontextmenü.

Dateitypen

Die unterschiedlichen Anwenderprogramme speichern Benutzerdateien wie Briefe, Tabellen oder Bilder in verschiedenen Kodierungen ab, man nennt dies auch Formate. In der nachfolgenden Übersicht finden Sie die gängigsten Dateiformate wie PDF, ein universelles Dokumentenformat, diverse Medienformate wie MP3, AVI oder MPG, die mit dem Media Player wiedergegeben werden können, Formate zur Darstellung von Web-Inhalten in so genannten Web-Browsern, das sind Programme zum Durchsuchen von Internetseiten, sowie die gängigsten Dateiformate für Microsoft Office, nämlich Word-Dokumente, Excel-Tabellen, PowerPoint-Präsentationen oder Elemente für das Kommunikationsprogramm Outlook. Anhand der Dateiendung, also z.B. dem Zusatz docx in der Datei Brief.docx erkennt das Betriebssystem, mit welchem Programm eine Datei zu öffnen ist und startet beim Aufrufen einer Datei das zugehörige Programm.

Dateinamenerweiterungen

Öffnen Sie zur besseren Demonstration den Windows-Explorer, am schnellsten mit der Tastenkombination Win+E. In jedem Computer gibt es eine primäre Systemfestplatte, diese trägt die Bezeichnung C. Hier sehen Sie einige System- und Benutzerordner sowie mehrere Dateien.

Anhand der kleinen Symbole ist der Dateityp zu erkennen, die Erweiterung wird standardmäßig nicht ausgewiesen. Klicken Sie auf die Schaltfläche Organisieren, anschließend auf Ordner- und Suchoptionen und wechseln Sie in das Register Ansicht. Entfernen Sie das Häkchen bei Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden und klicken Sie auf Übernehmen und OK.

Diese Einstellung erhöht nicht nur die Übersichtlichkeit, sondern dient auch der Sicherheit: Mitunter können hier schädliche Dateien, wie sie oftmals von ungewollten E-Mails stammen, leicht erkannt werden. So besitzen hier die beiden Antivirus-Dateien dasselbe Symbol für ein ausführbares Programm, jedoch entpuppt sich die Datei mit der Endung SCR als lediglich fingiertes Programm.

Datensicherheit

Im Laufe der Zeit sammeln sich zahlreiche Daten auf einem Computer an. Da diese nicht nur durch benutzer-, sondern auch durch technikbedingte Fehler verloren gehen können, empfiehlt sich eine regelmäßige Sicherung auf einen externen Datenträger wie z.B. externe Festplatte, USB-Stick oder CD bzw. DVD.

Ein weiterer Beitrag zum zuverlässigen Schutz Ihres Computers besteht in der Verwendung von Antivirensoftware. Für Einsteiger besonders empfehlenswert sind die gängigen Sicherheitspakete der Marken Norton oder Kaspersky. Eine beliebte Alternative ist das kostenlose Programm Avira, welches auf der Website www.free-av.de kostenlos heruntergeladen werden kann.

Starten Sie hierzu Ihren Web-Browser, z.B. den Internet Explorer, und geben Sie www.free-av.de in die Adressleiste ein und bestätigen Sie mit der Eingabetaste. Halten Sie nun Ausschau nach der Download-Schaltfläche für die Free-Version und folgen Sie den weiteren Anweisungen. Das Programm wird nun heruntergeladen und anschließend installiert. Bei aufrechter Internetverbindung aktualisiert sich das Programm selbsttätig, was entscheidend für eine ordnungsgemäße Funktionalität ist.

 

Sind Systemeinstellungen wichtig?

Im Rahmen der Arbeit auf einem Computer sind eine Reihe unterschiedlicher Systemeinstellungen gespeichert. Diese betreffen u.a. das aktuelle Datum und die Uhrzeit, die Bildschirmauflösung aber auch die Einstellungen des Desktop-Hintergrundes, der Tastatur, der Maus und nicht zuletzt die erleichterte Bedienung.

Datum und Uhrzeit

Jedes Betriebssystem verfügt über eine Datums- und Uhrzeitanzeige. Wenn der Computer ausgeschaltet ist, übernimmt die Stromversorgung hierfür die eingebaute Batterie. Zeit und Datum können aber auch manuell eingestellt werden, indem man in der Taskleiste auf das aktuelle Datum oder die aktuelle Uhrzeit klickt und anschließend Datum- und Uhrzeiteinstellungen ändern wählt.

Mithilfe der Administratorrechte gelangt man über die Schaltfläche Datum und Uhrzeit ändern zur entsprechenden Eingabemaske und kann hier die Werte gegebenenfalls ändern, die mit Klick auf OK wirksam werden. Auch die Zeitzone kann gegebenenfalls manuell eingestellt werden. Wählen Sie einen Eintrag aus der Liste und bestätigen Sie zweimal mittels Klick auf die Schaltfläche OK.

Bildschirmauflösung

Die Bildschirmauflösung bestimmt, in welcher Größe und Übersichtlichkeit Objekte dargestellt werden können. Alle Elemente bestehen aus Bildpunkten, welche auch Pixel genannt werden. Niedrige Auflösungen (z.B. 800 x 600 Pixel) stellen Inhalte relativ groß dar, dies erfolgt jedoch zu Lasten der Übersichtlichkeit. Hohe Auflösungen (z.B. 1600 x 1200) zeigen mehr Inhalte gleichzeitig an, dafür werden einzelne Elemente kleiner dargestellt.

Die optimale Auflösung hängt neben der subjektiven Einschätzung des Benutzers vor allem von Monitor und Grafikkarte ab. Öffnen Sie das Desktop-Kontextmenü durch Rechtsklick auf eine freie Stelle und klicken Sie auf Bildschirmauflösung. Wählen Sie nun aus dem Listenfeld eine Auflösung aus und klicken Sie anschließend auf Übernehmen. Nach erfolgter Umstellung der Auflösung können Sie nun die Änderungen beibehalten oder die vorige Auflösung wiederherstellen. Je nach eingesetztem Betriebssystem muss der Computer eventuell neu gestartet werden. Bestätigen Sie abschließend mit OK.

Des Weiteren haben Sie die Möglichkeit, Text bzw. einzelne Elemente zu vergrößern oder zu verkleinern. Wählen Sie den Link Text und weitere Elemente vergrößern oder verkleinern, anschließend stehen die Stufen Kleiner (100%), Mittel (125%) und Größer (150%) zur Verfügung.

Desktop-Hintergrund

Windows präsentiert sich standardmäßig mit dem Windows-Logo als Hintergrundmotiv. Sie können dies durch ein beliebiges Bild ersetzen: Klicken Sie hierzu mit der rechten Maustaste auf den Desktop, wählen Sie nun Anpassen und klicken Sie auf Desktophintergrund. Sie können nun ein Motiv aus verschiedenen Kategorien wie Architektur, Landschaften, Natur und ähnliches auswählen. Bei Bedarf lässt sich auch mittels eines Klicks auf Durchsuchen ein eigenes Bild verwenden. Wählen Sie ein Motiv und anschließend Änderungen speichern. Das neue Hintergrundmotiv ist sofort aktiv.

Maus

Windows bietet zahlreiche Möglichkeiten, die Eigenschaften der Maus individuell anzupassen. Öffnen Sie das Startmenü und klicken Sie auf Systemsteuerung. Wählen Sie hier Hardware und Sound sowie anschließend Maus. Im Register Zeiger läßt sich bei Bedarf ein anderer Cursor festlegen. Das Register Zeigeroptionen ermöglicht das Festlegen der Bewegungsgeschwindigkeit oder einer Mausspur. Klicken Sie zum Aktivieren der Einstellungen auf Übernehmen und schließen Sie das Fenster abschließend.

Sound

Ein modernes Betriebssystem wie Windows 10 erkennt automatisch, ob Lautsprecher zur Verfügung stehen. Durch einen Klick auf das Lautsprechersymbol in der Taskleiste wird ein SchiebreglerDesktop-HintergrundDesktop-HintergrundDesktop-HintergrundDesktop-HintergrundDesktop-HintergrundDesktop-Hintergrund zur stufenlosen Anpassung der Gesamtlautstärke angezeigt; auch eine Stummschaltung ist durch Klick auf das Lautsprechersymbol unterhalb des Balkens möglich. Die Einstellungen sind sofort wirksam.

erleichterte Bedienung

Windows bietet eine Fülle von Funktionen, welche die Interaktion mit dem Computer verbessern können. Klicken Sie hierzu auf Start, Systemsteuerung sowie auf Einstellungen empfehlen lassen im Bereich Erleichterte Bedienung. Im folgenden fünfteiligen Fragebogen können Sie etwaige Einschränkungen angeben und erhalten anschließend passende Verbesserungsvorschläge. So können Sie z.B. die Breite des Fokusrechtecks vergrößern, um Schaltflächen in Dialogfenstern besser zu erkennen. Klicken Sie abschließend auf Übernehmen sowie auf OK zum Schließen des Fensters.

Sie gelangen nun in eine Übersicht zur erleichterten Bedienung, wo Sie weitere Funktionen finden.

Bildschirmlupe

Für den Fall, dass Sie Bildschirminhalte nur schwer lesen können, die Einstellungen Ihres Desktops jedoch nicht ändern möchten, gibt es die Bildschirmlupe. Sie finden diese unter Start, Alle Programme, Zubehör, Erleichterte Bedienung und Bildschirmlupe. Das Programm wird im Vollbildmodus gestartet und lässt Sie per Maus über den Bildschirm scrollen und Ihre Programme wie gewohnt bedienen. Durch Klick auf das Lupensymbol gelangen Sie zu den Programmeigenschaften.

Sie können den Vergrößerungsgrad einstellen oder eine andere Ansicht, z.B. als Bildausschnitt in Form einer Lupe, sowie diverse Optionen festlegen. Schließen Sie die Lupe wieder durch Klick auf das Symbol in der Titelleiste und wählen Sie anschließend Schließen.

Spracherkennung

Neben Tastatur- und Mauskommandos lässt sich Ihr PC auch per Sprache steuern. Öffnen Sie zunächst die Windows-Spracherkennung mit einem Klick auf Start, Alle Programme, Zubehör , Erleichterte Bedienung und Windows-Spracherkennung. Klicken Sie auf Weiter, um das Programm einzurichten.

Legen Sie zuerst das verwendete Mikrofon fest und klicken Sie auf Weiter. Dieses muss nun eingerichtet werden - sprechen Sie die Sätze im folgenden Dialogfenster klar und deutlich nach und klicken sie anschließend auf Weiter.

Nun können Sie eine Dokumentüberprüfung vornehmen, um die Funktionalität zu verbessern. Im nächsten Schritt legen Sie fest, ob der Assistent durch eine Tastenkombination oder eine Spracheingabe aktiviert werden kann.

Wenn Sie die Spracherkennung nur sporadisch verwenden möchten, empfehlen wir Ihnen, diese nicht bei jedem Systemstart ausführen zu lassen. Hiermit ist die Einrichtung abgeschlossen. Optional steht noch ein Lernprogramm zur Verfügung.

 

Wie melde mich an einem Computer sicher an?

Zu Beginn des Startvorgangs, auch Booten genannt, werden die Hardwarekomponenten wie Prozessor, Arbeitsspeicher, oder Festplatte geprüft. Anschließend wird das Betriebssystem geladen.

Nachdem die Kernelemente des Betriebssystems geladen und die Peripheriegeräte aktiviert sind, erscheint die Benutzeranmeldung. Wählen Sie einen Benutzer aus und geben Sie gegebenenfalls das dazugehörige Kennwort ein, um sich anzumelden. Der Computer verifiziert die Eingaben und lädt nach erfolgreicher Autorisierung den Desktop, auch Benutzeroberfläche genannt.

Nachdem alle Ladevorgänge beendet sind, ist der Computer einsatzbereit. Neben dem individuell wählbaren Hintergrundbild ist am unteren Bildschirmrand die Taskleiste zu sehen, welche als Schaltzentrale fungiert. In der linken unteren Ecke befindet sich hinter dem Windows-Logo das Startmenü, der Platz rechts daneben steht für Schaltflächen zur Verfügung und ganz rechts finden Sie den Info-Bereich sowie die Uhrzeit- und Datumsanzeige.

 

Wie führe ich einen Neustart durch?

Wenn Sie Ihre Arbeit beendet haben oder Windows zur Installation eines Software-Updates neu gestartet werden muss, öffnen Sie das Startmenü und bewegen Sie den Mauscursor auf den Menüpfeil rechts neben der Option Herunterfahren. Hier können Sie aus mehreren Optionen einen Neustart auswählen. Speichern Sie Ihre Arbeit jedenfalls vor einem Neustart bzw. vor dem Herunterfahren.

Tipp 1: Nicht mehr reagierende Anwendung beenden

In seltenen Fällen kommt es vor, dass ein Programm nicht mehr reagiert. In solch einer Situation sollte der PC nicht einfach ausgeschaltet werden, sondern das Programm mithilfe des Task-Managers beendet werden. Drücken Sie die Tasten Strg+Alt+Entf und wählen Sie den Task-Manager oder drücken Sie Strg+Umschalt+Esc. Wählen Sie nun das fehlerhafte Programm und klicken Sie im unteren Bereich des Fensters auf Task beenden. Die nicht reagierende Anwendung wird dadurch beendet.

Tipp 2: Computer ordnungsgemäß ausschalten

Vergewissern Sie sich vor dem Ausschalten des PCs, dass alle wichtigen Daten gespeichert sind. Schließen Sie gegebenenfalls aktive Anwendungen und speichern Sie Ihre Daten ab, indem Sie einen passenden Dateinamen vergeben und mit Klick auf Speichern bestätigen. Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche Start und wählen Sie im rechten Bereich Herunterfahren.

 

Wie verwende ich verfügbare Hilfe-Funktionen?

Wenn Sie bei Ihrer Arbeit am Computer auf Schwierigkeiten stoßen, steht Ihnen ein umfangreiches Hilfesystem zur Verfügung.

Klicken Sie auf die Schaltfläche Start und wählen Sie im rechten Bereich des Startmenüs den Eintrag Hilfe und Support. Alternativ lässt sich die Hilfe auch mit der Funktionstaste F1 aufrufen.

An dieser Stelle ist zu erwähnen, dass sich die Hilfefunktion immer auf dasjenige Programm bezieht, aus dem es aufgerufen wird. Arbeiten Sie also beispielsweise mit dem Windows-Rechner, wird bei Drücken der Taste F1 die konkrete Hilfe bzw. Programmbeschreibung angezeigt.

Im oberen Bereich des Hilfe-Fensters finden Sie links zwei Schaltflächen zur Vorwärts-Rückwärtsnavigation. Mithilfe der rechts danebenstehenden Symbole können Sie jederzeit wieder auf die Startseite gelangen, einen Artikel drucken oder etwa den Inhalt der Hilfe durchsuchen. Direkt unterhalb steht ein Eingabefeld zur Verfügung, mithilfe dessen gezielt nach Begriffen gesucht werden kann, sofern die Schlagwörter im Inhaltsbereich keine passende Abhilfe zur konkreten Fragestellung bieten.

In die Suchleiste können Sie beliebige Schlagworte eingeben. Tippen Sie beispielsweise "Tastatur" und drücken Sie die Eingabetaste, so erscheint eine Liste mit den besten Treffern, aus welchen Sie zum Beispiel "Verwenden der Tastatur" anzeigen lassen können.

 

Wie ändere ich wichtige Desktopeinstellungen?

Markant ist das Hintergrundmotiv, das nach dem Geschmack des Benutzers eingerichtet werden kann. Windows etwa stellt mehrere Designvorlagen bereit, die neben Motiven auch Farbschemata, Sounds und Bildschirmschoner beinhalten. Klicken Sie auf Anpassung, um visuelle Effekte und Sounds einzustellen. Mithilfe der Bildlaufleiste können Sie zwischen eigenen Designs, Aero-Designs und Designs mit hohem Kontrast wählen. Am unteren Fensterende finden Sie eine Schaltfläche namens Desktophintergrund, mithilfe derer ein individuelles Bild als Hintergrund eingerichtet werden kann.

Auch das Farbschema, das sich durch alle Menüs und Programme zieht, lässt sich individuell festlegen. Die Schaltfläche Fensterfarbe ermöglicht die Auswahl aus mehreren Vorgaben, weiterhin kann man die Transparenz, Farbintensität sowie via Farbmixer Farbton, Helligkeit und Sättigung anpassen.

Bestätigen Sie Ihre Wahl mit Klick auf Änderungen speichern und wählen Sie als nächstes die Option Bildschirmschoner.

Zwar hat der Bildschirmschoner seine ursprüngliche Funktion, die Schonung des Bildschirms, weitgehend verloren, dennoch wird er nach wie vor als Sicherheitseinrichtung oder zur optischen Abwechslung genutzt.

Es stehen mehrere Varianten zur Wahl, die teilweise über konkrete Einstellungen verfügen. Die Wartezeit wird in Minuten angegeben und bei Bedarf kann aus Sicherheitsgründen bei Reaktivierung die Kenwortseite angezeigt werden. Bestätigen Sie durch Klick auf Übernehmen und OK.

Die Bildschirmauflösung bestimmt, in welcher Größe und Übersichtlichkeit Objekte dargestellt werden können. Alle Elemente bestehen aus Bildpunkten, welche auch Pixel genannt werden. Niedrige Auflösungen (z.B. 800 x 600 Pixel) stellen Inhalte relativ groß dar, dies erfolgt jedoch zu Lasten der Übersichtlichkeit. Hohe Auflösungen (z.B. 1600 x 1200) zeigen mehr Inhalte gleichzeitig an, dafür werden einzelne Elemente kleiner dargestellt. Die optimale Auflösung hängt neben der subjektiven Einschätzung des Benutzers vor allem von Monitor und Grafikkarte ab. Öffnen Sie das Desktop-Kontextmenü durch Rechtsklick auf eine freie Stelle und klicken Sie auf Bildschirmauflösung. Wählen Sie nun aus dem Listenfeld eine Auflösung aus und klicken Sie anschließend auf Übernehmen. Nach erfolgter Umstellung der Auflösung können Sie nun die Änderungen beibehalten oder die vorige Auflösung wiederherstellen. Je nach eingesetztem Betriebssystem muss der Computer eventuell neu gestartet werden. Bestätigen Sie abschließend mit OK.

Des Weiteren haben Sie die Möglichkeit, Text bzw. einzelne Elemente zu vergrößern oder zu verkleinern. Wählen Sie den Link Text und weitere Elemente vergrößern oder verkleinern, anschließend stehen die Stufen Kleiner (100%), Mittel (125%) und Größer (150%) zur Verfügung.

Jede Hardwarekomponente benötigt für den einwandfreien Betrieb spezielle Software, auch Treibersoftware genannt. Moderne Betriebssysteme erkennen die gängigsten Geräte unmittelbar nach dem Anschließen und laden automatisch standardisierte Treiber aus der systeminternen Datenbank. Im Rahmen der automatischen Updates wird stets auch nach aktuellen Treibern gesucht, um das System so aktuell und leistungsfähig wie möglich zu halten.

Jedes Betriebssystem verfügt über eine Datums- und Uhrzeitanzeige. Wenn der Computer ausgeschaltet ist, übernimmt die Stromversorgung hierfür die eingebaute Batterie. Zeit und Datum können aber auch manuell eingestellt werden, indem man in der Taskleiste auf das aktuelle Datum oder die aktuelle Uhrzeit klickt und anschließend Datum- und Uhrzeiteinstellungen ändern wählt. Mithilfe der Administratorrechte gelangt man über die Schaltfläche Datum und Uhrzeit ändern zur entsprechenden Eingabemaske und kann hier die Werte gegebenenfalls ändern, die mit Klick auf OK wirksam werden. Auch die Zeitzone kann gegebenenfalls manuell eingestellt werden. Wählen Sie einen Eintrag aus der Liste und bestätigen Sie zweimal mittels Klick auf die Schaltfläche OK.

Ein modernes Betriebssystem wie Windows 10 erkennt automatisch, ob Lautsprecher zur Verfügung stehen. Durch einen Klick auf das Lautsprechersymbol in der Taskleiste wird ein Schiebregler zur stufenlosen Anpassung der Gesamtlautstärke angezeigt; auch eine Stummschaltung ist durch Klick auf das Lautsprechersymbol unterhalb des Balkens möglich. Die Einstellungen sind sofort wirksam.

Zur Wiedergabe von digitalem Audio- und Videomaterial steht unter Windows der integrierte Media Player zur Verfügung. Dieses Programm ist im Startmenü unter Alle Programme zu finden und eignet sich zum Abspielen, Organisieren und Brennen von Multimedia-Dateien. Die Steuerelemente für die Wiedergabe befinden sich am unteren Rand des Programmfensters.

 

Wie stelle ich meine Tastatursprache ein?

Wie bereits festgestellt, werden zur Dateneingabe in den Computer hauptsächlich Maus und Tastatur herangezogen. Insbesondere bei letzterer ist der Standort des Computers ausschlaggebend und bestimmt somit die Tastaturbelegung.

Die Einstellungen hierfür sind unter Start > Systemsteuerung > Zeit, Sprache und Region > Region und Sprache zu finden. In der ersten Registerkarte namens Formate kann das landesübliche Format für Datums- und Zeitangaben verändert und festgelegt werden. Mithilfe der Registerkarte Tastaturen und Sprachen lassen sich durch Klick auf die Schaltfläche Tastaturen ändern zusätzliche Tastaturbelegungen hinzufügen.

 

Wie installiere bzw. deinstalliere ich?

Das Betriebssystem bewerkstelligt primär das Zusammenspiel der einzelnen Hardware-Komponenten und wird daher meist nur mit einfachen Anwendungsprogrammen ausgeliefert. Aus diesem Grund muss für professionelles Arbeiten häufig eine entsprechende Software wie zum Beispiel Microsoft Office installiert werden.

Nach dem Erwerb der Lizenz, also dem Nutzungsrecht an einer Software, kann ein Programm entweder direkt über das Internet oder von einem Datenträger installiert werden. Beim Ausführen einer Installationsdatei oder nach Einlegen einer CD beziehungsweise DVD wird der Benutzer, der über Administratorrechte verfügen muss, durch die meist vollautomatische Installation geführt.

Wird ein Programm nicht mehr benötigt, lässt es sich vom Computer entfernen, man spricht hier von ?deinstallieren?. Eine Auflistung aller installierter Programme ist durch Klick auf die Schaltfläche Start > Systemsteuerung > Programme > Programme deinstallieren erreichbar. Hier können alle installierten Programme nach mehreren Kriterien wie Name, Herausgeber oder Installationsdatum jeweils auf- und absteigend sortiert werden. Mit einem Rechtsklick auf ein zu entfernendes Programm kann im Kontextmenü der Eintrag DeinstallierenÄndern ausgewählt und die Deinstallation eingeleitet werden.

 

Wie erstelle ich einen Screenshot?

Für das Arbeiten mit Screenshots, auch Bildschirmaufnahmen genannt, muss als technische Grundlage die Funktion der Zwischenablage erläutert werden:

Hierbei wird einerseits der Befehl Kopieren beziehungsweise Ausschneiden verwendet, um Daten im Zwischenspeicher für eine spätere Verwendung abzulegen, andererseits ermöglicht der Befehl Einfügen das Abrufen dieser gespeicherten Daten an anderer Stelle.

Anzumerken ist hier, dass der Zwischenspeicher, der auf dem Arbeitsspeicher basiert, im Gegensatz zu Festspeichern wie Laufwerken flüchtigen, also nicht dauerhaften Charakter besitzt.

Um einen Screenshot der vollständigen Bildschirmfläche zu erstellen, drücken Sie die Druck-Taste. Wollen Sie diesen Screenshot in einer Anwendung wie zum Beispiel Microsoft Word ausgeben, wechseln Sie zu diesem Programm und drücken Sie die Tastenkombination Strg+V, wodurch der Screenshot als Objekt eingefügt wird.

Drücken Sie in einem aktiven Fenster allerdings die Tastenkombination Alt+Druck, so zeigt sich bei der Ausgabe in Microsoft Word deutlich, dass in dieser Variante lediglich der Inhalt des aktiven Fensters in die Zwischenablage kopiert wurde.

 

Kann ich Icone auf dem Desktop verschieben?

In der Grundeinstellung präsentiert sich der Desktop meist nur spärlich. Abgesehen von Symbolen, die bei der späteren Installation von Programmen automatisch angelegt werden, können Objekte dauerhaft angezeigt werden.

Hierzu öffnen Sie das Kontextmenü mittels Rechtsklick, wählen Anpassen und anschließend den Punkt Desktopsymbole ändern im linken Bereich. Nun können weitere Elemente, wie zum Beispiel Computer oder Netzwerk aktiviert und die Auswahl mit OK bestätigt werden.

Die Position der Symbole am Desktop lässt sich frei wählen. Hierzu ziehen Sie ein Symbol mit gedrückter linker Maustaste an die gewünschte Stelle und lassen die Taste anschließend wieder los. Man nennt eine solche Aktion auch Drag & Drop.

Mit zunehmender Anzahl an Symbolen am Desktop verringert sich die Übersichtlichkeit. Symbole können im Dialogmenü unter Sortieren nach nach verschiedenen Kriterien oder im Menü Anordnen aber auch automatisch angeordnet werden.

 

Wie erstelle ich eine Verknüpfung?

Bisher haben Symbole stets Objekte oder Programme verkörpert, die sich auf dem Desktop befanden. Natürlich macht es keinen Sinn, sämtliche Programme und Dokumente auf dem Desktop zu platzieren - schließlich würde neben der Übersichtlichkeit irgendwann auch freier Platz für neue Symbole verloren gehen. Um dieser Problematik abzuhelfen, gibt es so genannte Verknüpfungen, die einen Schnellzugriff auf häufig benutzte Programme und Objekte gewähren, die sich aber nicht am Desktop, sondern in einem geordneten Dateisystem befinden.

Um ein solches Verknüpfungssymbol, das mit einem kleinen Pfeil versehen ist, zu erstellen, öffnen Sie den Windows Explorer, ein Programm zum Verwalten von Dateien und Ordnern, aus der Taskleiste. Hier finden Sie mehrere Bibliotheken, von denen Sie diejenige namens Videos mit der rechten Maustaste auf den Desktop ziehen, die Taste loslassen und nun Verknüpfung hier erstellen wählen. Die erstellte Verknüpfung ist sofort verfügbar.

Sie können aber auch auf eine andere Art und Weise eine Verknüpfung erstellen: Öffnen Sie mit Rechtsklick auf den Desktop-Hintergrund das Kontextmenü, wählen Sie Neu und Neue Verknüpfung. Mittels Klick auf Durchsuchen können Sie aus der Bibliothek Bilder den Ordner Eigene Bilder auswählen und mit OK bestätigen. Gegebenenfalls kann der Name abgeändert und schließlich mit OK die Verknüpfung erstellt werden.

Eine Verknüpfung kann jederzeit wieder entfernt werden, wobei die verknüpften Daten bestehen bleiben. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein Symbol und wählen Sie Löschen aus dem Dialogmenü. Nach dem Bestätigen durch Klick auf die Schaltfläche Ja landet die Verknüpfung im Papierkorb.

 

Welches sind die Teile eines Fensters?

In grafischen Benutzeroberflächen werden Informationen in verschiedenartigen Fenstern organisiert und angezeigt. Der grundlegende Aufbau ist jedoch stets derselbe: es gibt vordefinierte Bereiche für Inhalte und Steuerung. Anhand der Textverarbeitungsanwendung WordPad werden die einzelnen Elemente erklärt.

Die Titelleiste zeigt den Namen des Programms und der Datei an. Mithilfe der Fensterschaltflächen rechts oben wird das Fenster minimiert (in die Taskleiste heruntergeklappt) beziehungsweise geschlossen. Die wichtigsten Steuerungselemente befinden sich in der Symbol- beziehungsweise Menüleiste. Die größte Fläche stellt der Arbeitsbereich dar. In der Statusleiste am unteren Rand sind Zusatzinformationen und ein Schieberegler für die Ansichtsgröße oder Zoom verfügbar. Der Scrollbalken in der Bildlaufleiste ermöglicht die Anzeige von Inhalten, die über den Arbeitsbereich hinausgehen.

Wie minimiere, maximiere bzw. verschiebe ich Fenster?

Bis auf wenige Ausnahmen kann jedes Fenster hinsichtlich Größe und Position verändert werden. Zur Veranschaulichung wird erneut WordPad herangezogen - öffnen Sie das Programm durch Klick auf Start > Alle Programme > Zubehör und WordPad; das Programm wird geladen.

Die linke der drei Fensterschaltflächen in der rechten oberen Ecke dient zum Minimieren des Fensters, das durch Klick auf das entsprechende Symbol in der Taskleiste wieder eingeblendet wird. Durch Ziehen der Titelleiste wird das Fenster verschoben, die Rahmenlinien erlauben eine Größenveränderung.

Die mittlere der drei Schaltflächen maximiert das Fenster, das nun im Vollbildmodus angezeigt wird. Mit der Schließen-Schaltfläche werden Fenster und Programme geschlossen.

Tipp: und so wechseln sie zwischen offenen Fenstern

Moderne Betriebssysteme sind multitaskingfähig, das heißt es können mehrere Prozesse gleichzeitig ausgeführt werden. Dies soll an einem praktischen Beispiel veranschaulicht werden:

Öffnen Sie nun durch Klick auf die Schaltfläche Start > Alle Programme > Zubehör das Programm Paint, anschließend wählen Sie Start > Alle Programme > Zubehör und Rechner. Beide Programme sind nun aktiv, das zuletzt aufgerufene befindet sich im Vordergrund. Durch Klick auf das zugehörige Symbol in der Taskleiste kann ein Programm in den Vordergrund geholt werden. Mittels Klick auf die Minimieren-Schaltfläche eines Fensters wird dieses ausgeblendet. Anhand der Symbole in der Taskleiste werden die beiden Fenster wiederhergestellt.

 

Was sind Dienstprogramme?

Während das Betriebssystem für die Interaktion der Computerkomponenten verantwortlich zeichnet, übernehmen so genannte Dienstprogramme ergänzende Aufgaben.

Hierunter fällt unter anderem der Vorgang der Datenkomprimierung, wodurch verschiedene Elemente in einem platzsparenden Archiv gespeichert werden können. Dies vermindert den Speicherbedarf und erhöht die Übertragungsgeschwindigkeit. Diese Archive, die auf jeglichen Datenträgern gespeichert werden können, heißen ZIP-Dateien und können bei Bedarf wieder in ihre Originalversion umgewandelt oder extrahiert werden

 

Wie kann ich Daten komprimieren?

Zum Komprimieren und Extrahieren existieren zwar spezielle Programme wie WinZip oder WinRAR, allerdings besitzt auch Windows eine integrierte Kompressionsfunktion. Öffnen Sie die Bibliothek Dokumente mit dem Windows Explorer und wählen Sie mehrere Elemente mithilfe der gedrückten Umschalttaste aus.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste in die Markierung, um das Kontextmenü aufzurufen. Wählen Sie nun die Option Senden an und Zip-komprimierter Ordner. Das Archiv wird nun erstellt und kann beliebig benannt werden - die Dateiendung ZIP muss jedenfalls bestehen bleiben. Nun befinden sich alle markierten Elemente in diesem Archiv, welches rund 25% weniger Speicherplatz als die Originaldaten belegt.

Eine Zip-Datei kann nun auf einen anderen Datenträger kopiert, via E-Mail versandt und natürlich auch wieder entpackt, also extrahiert werden. Klicken Sie die Datei hierzu mit der rechten Maustaste an und wählen Sie Alle extrahieren.

Im folgenden Dialogfenster ist der gewünschte Speicherort festzulegen. Wenn Sie auf Durchsuchen klicken, können Sie einen bestehenden Ordner auswählen oder durch Klick auf die Schaltfläche Neuen Ordner erstellen die Daten in einem neuen Ordner ablegen. Wählen Sie OK und anschließend Extrahieren. Schließlich werden die gerade entpackten Dateien angezeigt.

Kehren Sie durch Klick auf den Ordner Dokumente wieder zu diesem zurück. Mittels Doppelklick öffnen Sie eine Zip-Datei und zeigen deren Inhalt an. Sie können nun, wenn nötig, sämtliche Dateien auch direkt aus dem Archiv anhand eines Doppelklicks öffnen.

Da Dateien in diesem Fall schreibgeschützt geöffnet werden, müssen Sie einen alternativen Dateinamen und oder Speicherort verwenden. Öffnen Sie durch Klick auf den Office-Button das Dateimenü und wählen Sie Speichern unter. Geben Sie nun einen Dateinamen oder einen anderen Ort ein und klicken Sie auf Speichern.

 

Was ist ein Computervirus?

Ein Computervirus gilt als schadhafte Software. Dies sind Programme, die in den Computer eingeschleust werden und sich selbst weiterverbreiten. Auch trotz ausgereifter Sicherheitssoftware ist kein hundertprozentiger Schutz gegen Virenbefall garantiert.

Ein Virus kann auf folgenden Wegen auf den PC gelangen: durch Öffnen von Dateien, Zugriff auf Internetseiten beziehungsweise E-Mails, Download und Installation von Programmen sowie durch sich selbst verbreitende Würmer.

Bei Verdacht auf einen Virenbefall sollte der Computer von Netzwerk beziehungsweise Internet getrennt und keine Dateien weitergegeben werden. Ein aktualisiertes Antiviren-Programm kann anhand eines Suchlaufs Abhilfe schaffen.

 

Was macht eine Anti-Viren-Software?

Ein vorsichtiger Umgang mit Laufwerken, Ordnern und Dateien genügt als alleinige Schutzmaßnahme nicht. Hierfür gibt es spezielle Antiviren-Software, die sich im Idealfall via Internet automatisch aktualisiert. Empfehlenswerte kommerzielle Produkte sind beispielsweise Norton Antivirus von der Firma Symantec oder Kaspersky Antivirus.

Der deutsche Hersteller Avira bietet ein für Privatanwender kostenloses Antivirenprogramm an. Um es zu installieren, öffnen Sie den Internet Explorer und geben www.avira.de in die Adresszeile ein. Warten Sie, bis die Website geladen ist und klicken Sie auf Privatanwender.

Im unteren Bereich der folgenden Seite finden sie den Link namens Avira Antivir Personal Free, welchen Sie anklicken und auf der nächsten Seite mit Klick auf die Schaltfläche Download herunterladen können.

Eventuell behindert der integrierte PopUp-Blocker das Öffnen eines neuen Fensters, bestätigen Sie gegebenenfalls den Download. Warten Sie den Download ab und befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm.

Täglich wird neue schadhafte Software, auch Malware genannt, entwickelt und über das Internet verbreitet. Antiviren-Hersteller reagieren meist schnell und bieten automatisierte Software-Abonnements an, um die Antiviren-Programme ihrer Kunden einfach und schnell am neuesten Stand zu halten.

 

Wie lege ich meinen Standarddrucker fest?

Im Rahmen der Arbeit mit dem Computer können Daten zwar auf digitale Weise verwaltet und verbreitet werden, jedoch kommt man um das Ausdrucken von Daten auf Papier kaum umhin.

Egal ob Tintenstrahl- oder Laserdrucker, praktisch jede Anwendung ermöglicht den Zugriff auf einen installierten Drucker auf ähnliche Weise. Durch Klick auf die Schaltfläche Start und anschließend Geräte und Drucker wird im oberen Bereich des Fensters eine Liste aller installierter Drucker und Faxgeräte ersichtlich.

Ein mit einem grünen Häkchen versehener Drucker ist der Standarddrucker. Um dies zu ändern, wählen Sie einen anderen Drucker mit der rechten Maustaste und klicken Sie auf Als Standarddrucker festlegen.

 

Kann ich einen weiteren Drucker installieren?

Um einen Drucker benutzen zu können, muss dieser zuerst installiert werden. Viele moderne Betriebssysteme erkennen angeschlossene Drucker und richten diese automatisch ein. Grundsätzlich sind die Installationshinweise des Druckerherstellers zu beachten.

Alternativ kann ein Drucker auch auf folgende Weise installiert werden: Schließen Sie den Drucker an und schalten Sie ihn ein. der Drucker sollte nun vom System erkannt werden.

Öffnen Sie das Menü Geräte und Drucker aus dem Startmenü und prüfen Sie, ob der Drucker aktiv ist. Ist dies nicht der Fall, klicken Sie auf Drucker hinzufügen und wählen Sie im nächsten Schritt zwischen lokalem- und Netzwerkdrucker.

Während modernere Drucker, die via USB verbunden sind, nicht manuell installiert werden müssen, trifft dies eher für ältere Drucker am LPT-Anschluss zu. Wählen Sie den richtigen Anschluss und klicken Sie auf Weiter.

Nun können Sie entweder Gerätetreiber von einem Datenträger laden oder einen Drucker auswählen. Ist dies erfolgt, kann der Drucker im nächsten Schritt umbenannt werden und wird nun eingerichtet. Dieser Vorgang kann mitunter einige Augenblicke dauern.

Zum Abschluss der Installation kann der Drucker auch im Netzwerk freigegeben werden. Klicken Sie auf Weiter und bestätigen Sie abschließend die Installation mit Klick auf Fertigstellen.

 

Wo ist die Schnellstartleiste?

Offensichtlichste Änderung ist die Verschmelzung der Schnellstartleiste mit der Taskleiste selbst. Wird eines der angehefteten Programme geöffnet, wird kein weiteres Symbol angezeigt. Öffnen Sie nun mit einem Linksklick den Internet Explorer.

Wie Sie sehen, wird nach dem Öffnen eines Fensters lediglich das jeweilige Symbol hervorgehoben. Öffnen Sie nun per Rechtsklick auf das Internet Explorer-Symbol und einen Linksklick auf Internet Explorer ein zweites Fenster.

Am Symbol selbst erkennen Sie, dass nun zwei Fenster aktiv sind.

Um eines der beiden Fenster auszuwählen, genügt es, den Mauszeiger über das Symbol zu bewegen und das jeweilige Fenster mit der linken Maustaste anzuklicken. Mit dieser Methode können Sie schnell und komfortabel zwischen den geöffneten Fenstern des Internet Explorers wechseln.

Schließen Sie nun beide Fenster mit einem Linksklick auf das rote X. Häufig verwendete Anwendungen oder Ordner lassen sich an die Taskleiste anheften, was der Funktion aus Windows XP und Vista bekannter Schnellstartleiste entspricht.

 

Wie hefte ich an der Taskleiste an?

Öffnen Sie als erstes per Linksklick das Startmenü. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die gewünschte Verknüpfung und wählen Sie An Taskleiste anheften aus. Um eine Verknüpfung von der Taskleiste zu entfernen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das entsprechende Symbol und wählen anschließend Dieses Programm von der Taskleiste lösen aus.

Alternativ lässt sich eine Verknüpfung auch ganz bequem auf die Taskleiste ziehen. Öffnen Sie erneut per Linksklick das Startmenü. Klicken und halten Sie die linke Maustaste über der gewünschten Verknüpfung gedrückt. Ziehen Sie das Symbol mit gedrückter Maustaste auf die Taskleiste und lassen Sie die Maustaste los. Sie entfernen die Verknüpfung wie gehabt mit einem rechten Mausklick auf das Symbol und mit einem Linksklick auf Dieses Programm von der Taskleiste lösen.

 

Was ist der Info-Bereich?

Der Infobereich wurde in Windows ebenfalls zugunsten der Übersicht überarbeitet. Es werden dort nur noch maximal 4 Symbole angezeigt, die übrigen werden ausgeblendet. Sie können von hier aus beispielsweise auf das Wartungscenter, die Netzwerkverbindung oder auch die Lautstärkeregelung zugreifen.

Um den Infobereich individuell anzupassen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Taskleiste und klicken anschließend mit der linken Maustaste auf den Menüpunkt Eigenschaften.

Klicken Sie nun in der Registerkarte Taskleiste im Bereich Infobereich auf die Schaltfläche Anpassen....

In diesen ausklappbaren Menüs können Sie das Verhalten der einzelnen Symbole konfigurieren.

Wenn Sie beispielsweise das Wartungscenter ausblenden möchten, wählen Sie den Menüpunkt Symbol und Benachrichtigungen ausblenden. Es ist aber empfehlenswert, zumindest das Wartungscenter-Symbol im Infobereich zu belassen. Wenn Sie es wünschen, können Sie auch alle aktiven Symbole im Infobereich anzeigen lassen. Setzen Sie zu diesem Zweck das Häkchen neben Immer alle Symbole und Benachrichtigungen auf der Taskleiste anzeigen. Sie sehen, dass nun alle aktiven Symbole im Infobereich eingeblendet werden.

Entfernen Sie das zuvor gesetzte Häkchen. Klicken Sie nun auf Systemsymbole aktivieren oder deaktivieren. Hier haben Sie die Möglichkeit, systemrelevante Symbole, wie etwa die Lautstärkeregelung, auszublenden. In der Regel ist dies aber nicht empfehlenswert.

Schließen Sie das Fenster mit einem Klick auf Abbrechen.

Um etwaige unerwünschte Änderungen wieder rückgängig zu machen, genügt ein Linksklick auf Standardverhalten für Symbole wiederherstellen. Klicken Sie auf die Schaltfläche OK, um die Änderungen zu übernehmen.

 

Was muss ich über die Taskleiste wissen?

Klicken Sie mit der linken Maustaste auf das Startmenü-Symbol, um das Startmenü zu öffnen. Im linken Bereich des Startmenüs sehen Sie den Bereich für die zuletzt ausgeführten Programme.

Im linken oberen Bereich sehen Sie die an das Startmenü angehefteten Programme. Hier haben Sie Zugriff auf Ihre persönlichen Dokumente, Bilder und Musik. Außerdem können Sie hier schnell zu Ihren Spielen, sowie diversen Systemeinstellungen wechseln.

Im rechten unteren Teil des Startmenüs lässt sich der Computer herunterfahren. Durch einen Linksklick auf das Pfeil-Symbol, können Sie Ihren Computer außerdem neu starten oder in den Standby-Modus versetzen.

Unter Alle Programme finden Sie alle installierten Programme, die über eine Startmenü-Verknüpfung verfügen. Das zugehörige Menü lässt sich per Linksklick ausklappen. Hier sehen Sie nun einerseits Programme, aber auch Ordner. Ein Ordner lässt sich ganz einfach per Linksklick öffnen und schließen. Um zur vorherigen Ansicht zurückzukehren, klicken Sie auf Zurück.

 

Wie passe ich die Taskleiste an?

Doch nicht nur der Infobereich, auch die Taskleiste selbst kann nach den eigenen Wünschen angepasst werden. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Taskleiste und wählen Sie den Menüpunkt Eigenschaften. Unter der Registerkarte Taskleiste im Bereich Taskleistendarstellung finden Sie eine ganze Reihe von interessanten Einstellungsmöglichkeiten.

Wenn Ihnen beispielsweise die Symbole in der Taskleiste zu groß sind, können Sie das Häkchen neben Kleine Symbole verwenden aktivieren. Klicken Sie anschließend auf Übernehmen.

Außerdem kann durch das Setzen des Häkchens neben Taskleiste automatisch ausblenden ebendiese Funktion aktiviert werden. Bestätigen Sie erneut durch einen Klick auf Übernehmen. Die Taskleiste wird ab jetzt nur eingeblendet, wenn Sie den Mauspfeil an den unteren Rand des Bildschirms bewegen.

Aufgrund des ersten gesetzten Häkchens, sind die Symbole nun außerdem wesentlich kleiner als zuvor.

Um die Standardeinstellungen wiederherzustellen, entfernen Sie beide Häkchen und klicken auf Übernehmen. Hier lässt sich die Position der Taskleiste verändern. Wählen Sie beispielsweise Rechts und klicken Sie auf Übernehmen.

 

Wie kann ich Ordner und Dateien finden?

Programme, Dateien oder Ordner lassen sich aber nicht nur finden, indem Sie selbst gesucht werden. Sie können auch die Suchfunktion verwenden, die in Windows so schnell und zuverlässig wie in noch keiner Windows-Version zuvor funktioniert. Wenn Sie beispielsweise das Programm WordPad öffnen möchten, können sie dies tun, indem Sie auf Alle Programme klicken.

Klicken Sie nun auf Zubehör und danach auf WordPad. Schließen Sie nun WordPad und versuchen Sie es mit der Suchfunktion. Öffnen Sie also das Startmenü und tippen Sie im Bereich Programme/Dateien durchsuchen den Suchbegriff WordPad ein. Wie Sie sehen, werden bereits während der Eingabe erste Suchergebnisse geliefert.

 

Wie kann ich Apps im Startmenü anheften?

Ebenso wie bei der Taskleiste, lassen sich auch im Startmenü Programme anheften. Öffnen Sie also das Startmenü, indem Sie mit der linken Maustaste auf das Startmenü-Symbol klicken.

Wie bereits erwähnt, sehen Sie im linken Bereich des Startmenüs die zuletzt ausgeführten Programme. Hingegen sehen Sie im linken oberen Bereich die dauerhaft an das Startmenü angehefteten Programme.

Wenn Sie beispielsweise Word 2010 dauerhaft anheften möchten, genügt ein Rechtsklick auf das entsprechende Symbol. Und ein Linksklick auf An Startmenü anheften.

Alternativ können Sie auch Programme anheften, indem Sie über dem gewünschten Symbol die linke Maustaste gedrückt halten und es per Drag&Drop in den oberen Bereich ziehen.

Wenn Sie ein angeheftetes Programm entfernen möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol. Und wählen anschließend Vom Startmenü lösen aus.

 

Was sind Sprunglisten?

Weiter interessante Neuerungen sind außerdem die so genannten Sprunglisten. Um Sprunglisten nutzen zu können, müssen diese aber vom jeweiligen Programm unterstützt werden. Ob ein Programm über Sprunglisten verfügt, erkennen Sie am Pfeil neben dem Symbol und Programmnamen.

Um etwa auf die Sprungliste von Word 2010 zuzugreifen, genügt es, den Mauszeiger über das entsprechende Pfeilsymbol zu bewegen. Hier sehen Sie nun die zuletzt verwendeten Word-Dokumente. Und hier finden Sie die dauerhaft angehefteten Dokumente.

Um ein Dokument dauerhaft anzuheften, genügt ein Klick auf das entsprechende Pin-Nadel-Symbol.

Angeheftete Dokumente lassen sich nach dem gleichen Prinzip entfernen.

 

Was ist Aero-Snap?

Als erstes möchten wir Ihnen die neu integrierten Fenstertechniken näher bringen. Öffnen Sie mit einem Linksklick auf die Taskleiste ein beliebiges Fenster - etwa die Bibliotheken.

Bewegen Sie den Mauszeiger auf die obere Kante des Fensters. Drücken und halten Sie die linke Maustaste und bewegen Sie die Maus an den oberen Rand des Desktops. Beim Loslassen der linken Maustaste wird das Fenster per so genannten Aero-Snap automatisch in die Desktophöhe eingepasst.

Aero-Snap bietet aber noch weitere Möglichkeiten. Bewegen Sie dieses Fenster beispielsweise so weit nach links, bis der Mauszeiger den linken Rand des Desktops erreicht. Wenn Sie den Mauszeiger loslassen, wird das Fenster automatisch in die linke Hälfte des Desktops eingepasst. Dies kann natürlich auch mit einem zweiten Fenster durchgeführt werden.

Schließen Sie nun das zweite Fenster.

Mit Aero-Snap lässt sich ein Fenster auch komfortabel maximieren. Dazu muss das gesamte Fenster lediglich an den oberen Rand des Desktops bewegt werden. Schließen Sie nun auch dieses Fenster.

 

Was ist Aero-Shake?

Eine weitere interessante Fenstertechnik hört auf den Namen Aero-Shake. Diese ist besonders nützlich, wenn mehrere Fenster geöffnet sind.

Öffnen Sie also zu diesem Zweck einige Fenster. Klicken Sie beispielsweise auf die drei Symbole in der Taskleiste. Angenommen Sie möchten lediglich das Fenster des Windows Media Player geöffnet lassen und die beiden anderen Fenster minimieren. Greifen Sie das entsprechende Fenster, indem Sie die linke Maustaste gedrückt halten und schütteln Sie das Fenster mit einer Bewegung von links nach rechts.

Mit der gleichen Technik lassen sich die soeben minimierten Fenster übrigens wieder anzeigen. Dazu greifen und schütteln Sie das Fenster des Windows Media Player also erneut. Aero-Shake funktioniert natürlich auch mit den beiden anderen Fenstern.

 

Wie passe ich die Desktop-Auflösung an?

Wenn Sie einen rechten Mausklick auf den Desktop durchführen, werden Sie mit einer weiteren Neuerung von Windows konfrontiert. Sie sehen, dass es hier drei Menüpunkte zur Konfiguration des Desktops gibt.

Vorerst interessiert uns aber nur der erste davon, nämlich die Bildschirmauflösung. Klicken Sie also mit der linken Maustaste auf den Menüpunkt Bildschirmauflösung. Im Menüpunkt Auflösung lässt sich die Auflösung Ihres Monitors per Schieberegler anpassen. Wie gewohnt werden die gewählten Einstellungen mit einem Klick auf die Schaltfläche Übernehmen gespeichert.

Klicken Sie nun auf Text und weitere Elemente vergrößern und verkleinern. Hier können Sie weitere Einstellungen vornehmen, um Texte und andere Elemente zugunsten der Lesbarkeit zu vergrößern.

Windows lässt Sie aus drei Einstellungsmöglichkeiten wählen, wobei wir in diesem Fall die Standardeinstellungen belassen. Klicken Sie auf Auflösung anpassen, um zum vorherigen Menü zurückzukehren.

 

Was sind Windows Themen?

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Desktop und wählen Sie mit der linken Maustaste Anpassen. Hier sehen Sie nun eine ganze Reihe von unterschiedlichen Designs, mit denen sich das Aussehen von Windows in vielerlei Hinsicht ändern lässt.

Durch die Wahl eines vordefinierten Designs, werden Desktophintergrund, die Fensterfarbe, der Bildschirmschoner aber auch die Sounds kombiniert verändert. Mit einem Linksklick auf das Design "Windows-klassisch" erhalten Sie beispielsweise eine angestaubte Optik.

Desktop-Hintergrund

Hier können Sie den Desktophintergrund individuell und unabhängig von gewählten Designs anpassen. Ein Hintergrund wird ganz einfach per Linksklick auf eines der Bilder im Vorschaufenster ausgewählt.

Alternativ können Sie aber auch bei zwei oder mehr Hintergründen ein Häkchen setzen sowie auch Mischen aktivieren. Die Zeit, nach der der Hintergrund geändert werden soll, lässt sich ebenfalls hier einstellen. Klicken Sie zum Bestätigen auf Änderungen speichern.

Klicken Sie als nächstes auf Fensterfarbe. Hier lassen sich die Farben zahlreicher Elemente der Fensterdarstellung verändern.

Klicken Sie als nächstes auf Bildschirmschoner. Sie haben die Auswahl aus einigen verschiedenen Bildschirmschonern. Wählen Sie den gewünschten aus und klicken Sie auf Übernehmen.

Desktop Symbole und Mauszeiger

Klicken Sie als nächstes mit der linken Maustaste auf Desktopsymbole ändern. Aktivieren Sie die Häkchen neben den Desktopsymbolen, die Sie angezeigt bekommen möchten. Und bestätigen Sie schließlich mit einem Klick auf Übernehmen.

Klicken Sie nun auf Mauszeiger ändern. Wie der Name vermuten lässt, können Sie die Optik Ihres Mauszeigers verändern. Auch hier haben Sie die Auswahl aus einer ganzen Reihe von Schemata, die die Optik aller Elemente auf einmal ändern.

Wie gewohnt, bestätigen Sie die gewählten Einstellungen mit einem Klick auf Übernehmen beziehungsweise auf OK.

 

Was sind Widgets?

In diesem Abschnitt erfahren Sie Details zu Minianwendungen von Windows 7.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Desktop und wählen Sie Minianwendungen, den so genannten "Widgets", aus. Um eine der Minianwendungen zu nutzen, muss sie lediglich auf den Desktop verschoben werden.

Viele der Minianwendungen lassen sich zudem mit einem Klick auf das Pfeil-Symbol vergrößern, wodurch Sie zum Beispiel im Falle einer Wetter-Minianwendung detailliertere Wetterinformationen erhalten.

Durch einen Klick auf das schraubenschlüsselähnliche Optionen-Symbol, können Sie die einzelnen Minianwendungen weiter anpassen. So lassen sich hier etwa die Temperaturskala sowie der gewünschte Ort auswählen. Auch zum Beispiel die Uhren-Minianwendung lässt sich nach der gleichen Vorgangsweise anpassen.

Sie können weitere Minianwendungen überall auf dem Desktop verteilt platzieren. Auch z.B. die Kalender-Minianwendung lässt sich vergrößern, um mehr Informationen zu bieten.

Zum Schließen einer Minianwendung genügt ein Klick auf das X im rechten oberen Bereich.

Widgets downloaden

Klicken Sie als erstes auf Weitere Minianwendungen online beziehen. Scrollen Sie auf dieser Webseite bis nach unten und klicken Sie auf Weitere Desktopminianwendungen. Hier sehen Sie eine Vielzahl von mehr oder weniger nützlichen Minianwendungen.

Sie können die Minianwendungen beispielsweise nach Bewertungen sortieren.

Eine nützliche und gelungene Minianwendung ist beispielsweise die Google-Suche. Diese kann per Klick auf Download heruntergeladen werden. Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche Installieren. Anschließend klicken Sie auf OK und im darauf folgenden Fenster auf Installieren. Die Google-Minianwendung ist jetzt einsatzbereit und kann wie gewohnt verschoben werden.

 

Kann ich Ansicht der Systemsteuerung ändern?

Öffnen Sie mit einem Klick auf das Start-Symbol das Startmenü.

Klicken Sie hier nun mit der linken Maustaste auf den Menüpunkt Systemsteuerung. Auf der Startseite der Systemsteuerung angekommen, sehen Sie, dass die einzelnen Punkte nach Kategorien gegliedert sind.

Windows erlaubt es Ihnen jedoch, auf Wunsch auch zu einer klassischen Ansicht der Systemsteuerung zu wechseln. Klicken Sie zu diesem Zweck mit der linken Maustaste auf die Anzeigeart Kategorie und wählen Sie Kleine Symbole oder Große Symbole aus.

Sie sehen nun alle Systemsteuerungselemente einzeln und alphabetisch sortiert aufgelistet.

Ändern Sie die Anzeigeart auf Große Symbole. Klicken Sie also mit der linken Maustaste auf Kleine Symbole und wählen Sie anschließend Große Symbole. Erneut sehen Sie die Systemsteuerungselemente einzeln und alphabetisch sortiert aufgelistet. Nun jedoch mit vergrößerten Symbolen, was der alten Systemsteuerung von Windows schon sehr nahe kommt.

Wechseln Sie nun erneut in die Kategorie-Ansicht.

 

Wie durchsuche ich die Systemsteuerung?

Als besonders komfortable Alternative bietet Ihnen Windows die Möglichkeit, die Systemsteuerung nach Stichwörtern zu durchsuchen.

Geben Sie beispielsweise im Suchfeld "Netzwerk" ein, wird die gesamte Systemsteuerung nach diesem Suchbegriff durchsucht. Im Systemsteuerungs-Fenster selbst werden Ihnen alle Systemsteuerungselemente, die etwas mit Netzwerk zu tun haben, angezeigt.

Auch hier wird eine Sortierung nach Kategorien vorgenommen.

Ein Element öffnen Sie wie üblich per Linksklick. Durch einen Klick auf den Zurück-Button gelangen Sie erneut zur Netzwerk-Suchanfrage. Klicken Sie mit der linken Maustaste auf das X im Suchfeld, um die Suchanfrage zu verwerfen. Schließen Sie das Systemsteuerungs-Fenster.

 

Was ist, macht das Wartungscenter?

Das Wartungscenter dient grundsätzlich dazu, Sie als Benutzer dezent auf mögliche Probleme in Bezug auf Sicherheit und Wartung hinzuweisen. Erreichbar ist das Wartungscenter jederzeit über das Fähnchen-Symbol im Infobereich der Taskleiste. Hier sehen Sie die aktuelle Meldung, zu der Sie mit einem Linksklick Details erfahren könnten.

Klicken Sie aber auf Wartungscenter öffnen. Dieser Bereich ist der eigentliche Kern des Wartungscenters: Hier sehen Sie etwaige Probleme nach den Kategorien Sicherheit und Wartung aufgelistet. In diesem Bereich des Wartungscenters können Sie mit einem Klick auf Problembehandlung Ihren PC einer Reihe von Tests unterziehen, um mögliche Probleme mit einem Assistenten zu erkennen und zu lösen.

Unter Wiederherstellung lässt sich Windows beim Auftreten von Problemen in ein früheres Stadium zurückversetzen.

In der linken unteren Ecke des Wartungscenters finden Sie außerdem eine Reihe von Querverweisen zu nützlichen Systemeinstellungen. In der linken oberen Ecke finden Sie ebenfalls eine Reihe von Querverweisen, die aber direkt mit dem Wartungscenter in Verbindung stehen.

Um ein Problem zu beheben, klicken Sie auf die entsprechende Schaltfläche im Wartungscenter. In diesem Fall ist es die Schaltfläche Sicherung einrichten.

Wenn Sie Details zu den Sicherheitseinstellungen erfahren wollen, klicken Sie auf das Pfeilsymbol im Abschnitt Sicherheit. Hier sehen Sie sämtliche, mit der Sicherheit Ihres System in Zusammenhang stehenden, Parameter.

Das Gleiche gilt für den Abschnitt Wartung, den Sie mit derselben Vorgehensweise einsehen können. Klicken Sie nun mit der linken Maustaste auf Problembehandlung. Hier finden Sie eine Reihe von Aufgaben, die Ihnen bei Problemen möglicherweise weiterhelfen können.

Klicken Sie auf den Pfeil, um zurück zum vorherigen Fenster zu gelangen. Klicken Sie als nächstes auf Wiederherstellung. Mit einem Klick auf Systemwiederherstellung öffnen können Probleme behoben werden, die kürzlich aufgetreten sind.

Kehren Sie mit einem Klick auf den Pfeil wieder zum vorherigen Menü zurück.

Klicken Sie zuletzt auf Wartungscentereinstellungen ändern. In diesem Bereich des Wartungscenters können Sie einstellen, zu welchen Themen bei Bedarf Sicherheits- und Wartungsmeldungen angezeigt werden sollen. Durch das Entfernen der Häkchen, werden die entsprechenden Problembereiche im Wartungscenter ignoriert. Grundsätzlich empfiehlt es sich jedoch, alle Meldungen aktiviert zu belassen.

Sollten Sie dennoch Änderungen vornehmen, klicken Sie zum Abschluss auf OK.

 

Wie verwalte ich Bibliotheken?

In diesem Kapitel beschäftigen wir uns mit einer sehr interessanten Neuerung von Windows: den Bibliotheken. Bibliotheken ähneln konventionellen Ordnern. Jedoch können in Bibliotheken Dateien angezeigt werden, die sich an unterschiedlichen Speicherorten beziehungsweise Ordnern befinden.

Was sich etwas kompliziert anhört, ist im Grunde ganz einfach:

Bibliotheken

Klicken sie zu Beginn mit der linken Maustaste auf das Windows Explorer-Symbol in der Taskleiste. Im eben geöffneten Windows Explorer werden die vorhandenen Bibliotheken eingeblendet. Standardmäßig werden vier Bibliotheken aufgelistet: Bilder, Dokumente, Musik und Videos. Durch einen Klick auf die entsprechende Bibliothek, werden im rechten Teil des Fensters die enthaltenen Dateien angezeigt. Hier können Sie definieren, welche Ordner in die Bibliothek aufgenommen werden sollen.

Klicken Sie also mit der linken Maustaste auf 2 Orte. Hier sehen Sie die beiden Ordner, die sich derzeit in der Bibliothek Bilder befinden.

Um weitere Ordner hinzuzufügen, klicken Sie mit der linken Maustaste auf Hinzufügen. Suchen sie anschließend den Ordner, in dem die Bilder gespeichert sind, die Sie zusätzlich hinzufügen möchten und klicken Sie auf Ordner aufnehmen. Mit einem Rechtsklick auf einen Ordner sowie einen Linksklick auf Nach oben kann der Ordner in der Suchreihenfolge nach oben verschoben werden. Befindet sich der Ordner schließlich ganz oben, wird dessen Inhalt zuerst durchsucht und angezeigt. Bestätigen Sie schließlich mit einem Linksklick auf OK.

Bibliothek hinzufügen

Im Windows Explorer sind Sie jedoch nicht auf die vier vorgegebenen Bibliotheken angewiesen, sondern können auch eigene Bibliotheken erstellen.

Klicken Sie dazu in der Bibliotheken-Übersicht auf Neue Bibliothek. Nach der Erstellung der neuen Bibliothek können Sie einen Namen vergeben. Zu Übungszwecken nennen wir die Bibliothek Windows.

Öffnen Sie nun mit einem Doppelklick die neu erstellte Windows-Bibliothek. Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche Einen Ordner hinzufügen und suchen Sie die Ordner, die Sie hinzufügen möchten.

Wir haben für dieses Beispiel zwei Ordner vorbereitet. Wobei sich in Ordner 1 ein Word-Dokument und in Ordner 2 ein Bild befindet. Klicken Sie hier, um auch den zweiten Ordner hinzuzufügen. Klicken Sie in diesem Fenster auf die Schaltfläche Hinzufügen. Wählen Sie nun Ordner 2 aus und klicken Sie anschließend auf Ordner aufnehmen. Bestätigen Sie mit einem Klick auf OK.

Sie sehen, dass in der Bibliothek nun der Inhalt von zwei unterschiedlichen Ordnern zusammengefasst wird. Zudem handelt es sich beim Inhalt der beiden Ordner um zwei verschiedene Dateitypen, die aber dennoch gemeinsam angezeigt werden können.

Beim Menüpunkt Anordnen können Sie die Dateien beispielsweise auch nach Änderungsdatum sortieren. Klicken Sie nun mit der rechten Maustaste auf die neu erstellte Windows-Bibliothek und wählen Sie danach Eigenschaften. Hier können Sie die Bibliothek nun für einen speziellen Medientyp optimieren, was die Suche nach entsprechenden Dateien beschleunigt. Sie sehen hier, dass selbst erstellte Bibliotheken für Dokumente, Musik, Bilder oder Videos optimiert werden können.

 

Was ist die Benutzerkontensteuerung?

Bei der Benutzerkontensteuerung handelt es sich um einen Schutzmechanismus, der Sie auf systemverändernde und mitunter auch gefährliche Änderungen aufmerksam macht. In Windows findet sich dieser Schutz ebenfalls und kann durch einen Klick auf Einstellungen der Benutzerkontensteuerung ändern konfiguriert werden.

Viele User von vorangegangenen Windows Versionen empfanden diesen Schutz als störend und deaktivierten ihn kurzerhand. In Windows haben Sie nun insgesamt vier Sicherheitsstufen und können so die Häufigkeit von Benachrichtigungen anpassen.

Windows lässt Sie aus vier Sicherheitsstufen wählen, wobei Sie in der untersten Stufe nie und in der obersten Stufe immer benachrichtigt werden. Für die meisten Benutzer empfiehlt sich aber die Standardeinstellung. Hier werden Sie nur dann benachrichtigt, wenn Sie neue Programme installieren oder sich Programme selbstständig ausführen wollen. Bei der Änderung von Windows-Einstellungen werden Sie aber nicht benachrichtigt.

Klicken Sie auf OK um die von Ihnen gewählte Einstellung zu übernehmen.

 

Was ist ein Benutzerkonto?

Klicken Sie zuerst mit der linken Maustaste auf das Startmenü-Symbol und anschließend auf Systemsteuerung. Klicken Sie in der Systemsteuerung auf Benutzerkonten hinzufügen/entfernen. Sie sehen hier die auf Ihrem System befindlichen Konten. In Ihrem Fall ist vermutlich das einzige aktive Konto ein kennwortgeschütztes Administrator-Konto.

Grundsätzlich hat ein Administrator mehr Rechte in Sachen systemverändernde Installationen und Änderungen als ein Standardbenutzer und dieser hat wiederum mehr Rechte als ein Gast.

Ein Neues Benutzerkonto erstellen

Klicken Sie nun auf Neues Konto erstellen. Sie können in diesem Fenster einen Kontonamen vergeben, sowie den Kontotyp auswählen.

Es ist prinzipiell empfehlenswert nur ein Administrator-Konto und für jeden weiteren Benutzer Standardkontos zu erstellen. Mit einem Standardkonto kann Windows ganz normal verwendet werden.

Das Installieren von Programmen und das Ändern von Systemeinstellungen ist diesen Benutzern aber untersagt und nur dem Administrator vorbehalten. Da es bereits einen Administrator gibt, wählen Sie bei diesem neuen Konto also Standardbenutzer und klicken danach auf die Schaltfläche Konto erstellen.

Sie können nun weitere Einstellungen beim neu erstellten Standardbenutzer-Konto vornehmen, indem Sie es mit der linken Maustaste auswählen. Hier sehen Sie die Änderungsmöglichkeiten, die Sie mit einem Linksklick auf den entsprechenden Menüpunkt vornehmen können.

Klicken sie auf Anderes Konto verwalten, um zum vorherigen Fenster zurückzukehren. Klicken sie im unteren Bereich des Fensters auf Zur Hauptseite für Benutzerkonten wechseln.

 

Was ist Windows Live Essentials?

In Windows 7 ist eine Reihe von Anwendungen, die bislang fixer Bestandteil von Windows waren, nicht mehr enthalten. Dazu zählen etwa Programme wie der MSN Messenger, der Movie Maker sowie Outlook Express. Als Ersatz stellt Microsoft aber diese und viele weitere Anwendungen als so genanntes Windows Live Essentials zum Download bereit.

Windows Live Essentials downloaden

Öffnen Sie zuerst das Startmenü. Und geben Sie danach im Sucheingabefeld "Windows Live" ein. Klicken Sie anschließend auf Windows Live Essentials online erwerben. Klicken Sie hier auf die Schaltfläche Download. Anschließend klicken Sie auf Datei speichern. Öffnen Sie nun die soeben heruntergeladene Setup-Datei. Hier sehen Sie die Programme, die im Rahmen des Windows Live Essentials Paket installiert werden können.

Darunter sind jene Programme aufgelistet, die bereits zu einem früheren Zeitpunkt installiert wurden und im Zuge dieses Setups gegebenenfalls aktualisiert werden. Sollten Sie eines der Programme nicht benötigen, kann mit einem Linksklick das Häkchen neben der entsprechenden Anwendung entfernt werden. Klicken Sie als nächstes auf die Schaltfläche Installieren.

Erst jetzt werden die Installationsdateien der von Ihnen ausgewählten Programme herunterladen. Je nach Geschwindigkeit Ihrer Internet-Verbindung kann dies mehrere Minuten dauern. Nach Abschluss des Setups können Sie hier noch einige Zusatzfunktionen beziehungsweise Benachrichtigungen aktivieren. Wenn Sie lediglich die Programme installieren, und sonst keinerlei Änderungen vornehmen möchten, entfernen Sie die Häkchen.

Klicken Sie anschließend auf Weiter und starten Sie mit einem Klick auf Ja den Computer neu. Nach dem Neustart von Windows 7 ist die Installation abgeschlossen.

Windows Live Essentials starten

Öffnen Sie das Startmenü mit einem Linksklick auf die Startmenü-Schaltfläche. Das Windows Live Essentials-Programmpaket finden Sie unter Alle Programme > Windows Live. Hier sehen Sie nun die installierten Windows Live Essentials-Programme. Sie starten ein Programm wie gewohnt mit einem Linksklick auf die jeweilige Verknüpfung.

 

Was ist Virtual Windows XP?

Eine interessante Neuerung seit Windows 7 ist der "Windows XP Modus". Mit diesem können Sie alte Programme in einem virtualisierten Windows XP ausführen.

Als Basis dient dabei Microsofts eigene Virtualisierungs-Lösung Windows Virtual PC, die auf Ihrem Rechner installiert sein muss. Anders als bei herkömmlichen Virtualisieren müssen Sie keine virtuelle Maschine einrichten; XP-Programme lassen sich mit einem Klick starten.

 

Wo finde ich Virtual Windows XP?

Öffnen Sie als ersten Schritt den Internet Explorer und geben Sie in der Adresszeile www.microsoft.com/windows/virtual-pc ein.

Bestätigen Sie anschließend mit Enter. klicken Sie hier auf Get Windows XP Mode RC und Windows Virtual PC RC now. Geben Sie an, ob Sie eine 32- oder 64-Bit-Version von Windows verwenden.

In den meisten Fällen wird eine 32-Bit-Version verwendet. Wählen Sie außerdem die Sprache aus, in der Sie Windows XP verwenden möchten. Klicken Sie nun auf Download Windows Virtual PC.

Wählen Sie hier die Schaltfläche Öffnen.

Dieser Download enthält übrigens lediglich die Virtualisierungssoftware Virtual PC, in dem Windows XP simuliert wird. Eine vollwertige Windows XP-Lizenz mit Service Pack 3 muss im Anschluss daran heruntergeladen werden. Klicken Sie nach erfolgreichem Download auf Zulassen.

Bestätigen Sie dieses Fenster mit Ja und der Installationsassistent von Windows Virtual PC wird gestartet. Stimmen Sie den Lizenzbestimmungen zu. Die Installation wird daraufhin gestartet.

Dies kann einige Minuten dauern. Klicken Sie zum Abschluss der Installation auf Jetzt neu starten.

Nach dem Neustart des Systems muss, wie bereits erwähnt, noch Windows XP heruntergeladen werden. Öffnen Sie zu diesem Zweck das Startmenü und wählen Sie dort unter Alle Programme den Ordner Windows Virtual PC aus.

Klicken Sie schließlich auf Windows XP Mode, wodurch der Downloadvorgang von Windows XP eingeleitet wird. Sie werden nun gefragt, ob Sie Windows XP herunterladen möchten. Klicken Sie hier auf Herunterladen. Sie werden wieder auf die Downloadseite von vorhin weitergeleitet.

Wählen Sie hier erneut aus, ob Sie über ein 32- oder 64-Bit-System verfügen.

Außerdem müssen Sie wiederum die Sprache auswählen, in der Sie Windows XP verwenden möchten. Klicken Sie anschließend auf Download Windows XP Mode RC.

Die Downloadgröße beläuft sich auf 455 Megabyte, weshalb der Download je nach Geschwindigkeit Ihrer Internetverbindung einige Minuten dauern kann.

Nach Abschluss des Downloads, muss die Installationsdatei geöffnet werden.

Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf die entsprechende Datei und anschließend mit der linken Maustaste auf Öffnen. Wählen Sie im nächsten Fenster Ausführen.

 

Wie installiere ich Virtual Windows XP?

Die Installationsdateien werden vorerst einmal entpackt.

Klicken Sie hier auf Weiter. Hier kann der Installationsort für die virtuelle Festplatte des Windows XP-Betriebssystems ausgewählt werden

Beachten Sie, dass mindestens 2 Gigabyte für die Installationsdatei und weitere 15 Gigabyte für die virtuelle Festplatte benötigt werden. Die Installation wird nun gestartet.

Nach einem Neustart des Systems ist der Windows XP-Modus schon beinahe einsatzbereit. Öffnen Sie das Startmenü. Und unter Alle Programme den Ordner Windows Virtual PC.

Klicken Sie schließlich auf Windows XP Mode. Stimmen Sie dem Lizenzvertrag zu, indem Sie an der entsprechenden Stelle ein Häkchen setzen. Und klicken Sie anschließend auf Weiter.

Hier kann der Installationsordner von Windows XP ausgewählt werden. Außerdem können Sie hier optional noch ein Anmelde-Kennwort für Windows XP definieren. Klicken Sie anschließend auf Weiter. Und bestätigen Sie hier mit einem Klick auf Ja.

Aktivieren Sie die automatischen Updates und klicken Sie auf Setup starten.

Die Installation und Einrichtung dauert nun einige Minuten. Danach ist der Windows XP-Modus einsatzbereit. Nach der Installation wird der Windows XP-Modus automatisch gestartet.

Sie sehen, dass eine vollwertige Windows XP-Version in diesem Fenster simuliert wird. Sie können das Betriebssystem wie üblich verwenden und Programme darin ausführen.

Mit einem Klick auf Aktion und dem Menüpunkt Vollbildanzeige lässt sich Windows XP außerdem auch in voller Bildschirmgröße ausführen.

Mit einem Klick auf das entsprechende Symbol in der Leiste am oberen Bildschirmrand kann man das Fenster wieder auf die vorherige Größe bringen.

Sie schließen den Windows XP-Modus wie ein gewöhnliches Programm, indem Sie mit der linken Maustaste auf das X in der rechten oberen Ecke klicken.

 
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