Technik-Ratgeber Urlaub

Ob der leichteste Camcorder, die beste Unterwasserkamera, das neueste Navi-Gerät mit Cityguide, das kompakteste Netbook, das angesagteste Smartphone oder leistungsfähigste Multimedia-Player, all diese Geräte sind schon für wenig Geld zu haben, halten Sie bei Laune und machen Sie im Urlaub unabhängig von Wetter und Ort.

  

Digitale Todsünden im Urlaub

Diebstahl
Ein großer Irrtum ist, zu glauben, dass nur in bestimmten Urlaubsorten Diebstahl ein großes Problem ist. Generell gilt, dass überall, wo sich viele Touristen aufhalten, auch viel zu holen gibt. Digicams, Navis und ähnliche Geräte möchten daher gar nicht alleine im Auto zurück gelassen werden. Auch nicht im Handschuhfach. Die Seitenscheibe ist schnell eingeschlagen und eine Autotür hat ein Profi innerhalb von Sekunden geknackt. Und genau so schnell ist das Auto auch ausgeräumt. Das Einzige, was in ein Handschuhfach darf – und auch sollte – ist die Halterung für das Navi.

Hitze
Neben dem Diebstahl-Problem ist es äußerst fatal, Digitalkameras und Medien im Auto zurückzulassen und alles der prallen Sonne auszusetzen. Das Fahrzeuginnere kann sich rasch auf Temperaturen aufheizen, die für solche Geräte alles andere als bekömmlich sind. Nicht selten haben überraschte Urlauber ihre elektronischen Reisebegleiter nach ausgiebigem Sonnenbad mit einem sehr interessanten neuen Design, aber nunmehr völlig unbrauchbar aus dem Auto geholt.

Staub
Besonderes Augenmerk verdienen zudem digitale Spiegelreflexkameras. Der Spiegelkasten ist sehr anfällig gegen Staub und anderen Verunreinigungen. Dieser Gefahr ist die Kamera bei jedem Objektivwechsel ausgesetzt. Idealerweise werden daher Objektive in möglichst staubfreier Umgebung ausgetauscht und wenn kein Objektiv angebracht wird, sollte unbedingt die Schutzkappe an der Kamera sein.

Handys im Ausland
Vorsicht beim Telefonieren und beim Datentransfer via Handy im Ausland. Auch wenn EU-weit die Roaming-Gebühren signifikant gesenkt wurden, kann allzu exzessive Kommunikationsfreude in einer sehr erfrischenden Rechnung enden. So kann der Download eines kurzen Videos auf das eigene Handy locker in Richtung eines dreistelligen Betrags zu Buche schlagen.

Schnäppchenmarkt Ausland
Oft sind Elektro-Geräte im Ausland billiger und es reizt, diese zu kaufen. Während innerhalb der EU keine weiteren Probleme zu erwarten sind, kann es in anderen Ländern zu Überraschungen kommen. Diese Geräte müssen bei der Einfuhr verzollt werden und damit ist schnell die Ersparnis wieder hin.

Elektrizität
Nicht alle Länder verwenden den in der EU üblichen Haushaltsstrom mit 240 Volt. Wer also Urlaub außerhalb Europas machen möchte, sollte sich erkundigen welche Spannung am Zielort anliegt und sich geeignete Adapter besorgen. Andernfalls sind viele Geräte am Zielort unbrauchbar.



 
 
 
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