Was ist eine IP Adresse ?

Jeder Rechner, der am Internet teilnimmt, wird als Hostrechner bezeichnet und ist mit einer IP-Adresse im Netz angemeldet (damit er Daten empfangen und übertragen kann).

Eine feste IP-Adresse kann Ihr Zugangs-Provider, über dessen Hostrechner Sie sich einwählen, für Sie einrichten.

Es besteht auch die Möglichkeit einer personenunabhängigen dynamischen IP-Adresse für jede Internet-Einwahl, welche von großen Zugangs-Providern (Online-Dienste wie CompuServe oder AOL) vergeben werden.

Die ID-Adresse (auch als IP Adresse vom Internet Protocol bekannt) setzt sich aus vier Zahlen zusammen (durch Punkte getrennt), welche die Netzwerknummer und die Hostnummer darstellen.

Man unterscheidet zwischen drei Netz-Klassifizierungen:

Klasse-A-Netze:
Die erste der vier Zahlen ist die Netzwerknummer, wobei hier Zahlen zwischen 1 und 126 möglich sind. Das ergibt max. 126 solcher Netze.
Die anderen drei Zahlen sind Hostnummern innerhalb des Netzwerks, welche der entsprechende Netzbetreiber innerhalb seines Netzes frei vergeben kann.
Die letzten drei Zahlen können jeweils Werte von 0 bis 255 haben. Dadurch kann der Betreiber eines Klasse-A-Netzes also mehr als 16 Millionen IP-Adressen an Host-Rechner innerhalb seines Netzes vergeben.

Klasse-B-Netze:
Die beiden ersten Zahlen bezeichnen die Netzwerknummer, wobei die erste Zahl zwischen 128 und 191 liegt, die zweite Zahl zwischen 0 und 255. Das ergibt ca. 16.000 solcher Netze.
Die letzten beiden Zahlen bezeichnen die Hostnummern und können jeweils Werte zwischen 0 und 255 haben. Dadurch kann ein Betreiber eines Klasse-B-Netzes ca. 65.000 IP-Adressen an Hostrechner innerhalb seines Netzes vergeben.
Benutzer von Klasse-B-Netzen sind vor allem Online-Dienste, große Firmen und Universitäten.

Klasse-C-Netze:
Die ersten drei Zahlen bezeichnen die Netzwerknummer, wobei die erste Zahl zwischen 192 und 223 liegt, die anderen beiden Zahlen haben jeweils Werte zwischen 0 und 255. Das ergibt mehr als 2 Millionen solcher Netze.
Nur die vierte Zahl ist die Hostnummer, der Wert liegt zwischen 0 und 255. Dadurch kann ein Betreiber eines Klasse-C-Netzes max. 255 IP-Adressen an Hostrechner innerhalb seines Netzes vergeben.
Benutzer von Klasse-C-Netzen sind vor allem kleine und mittlere Unternehmen mit direkter Internet-Verbindung und kleinere Internet-Provider.
 
 
 
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