Was sind Ereignisse ?

Ganz oberflächlich betrachtet stellt ein Ereignis eine Reaktion auf ein Vorkommnis dar. Deutlicher gesagt, um genau den Profan²-Quelltext, der als Reaktion auf das Vorkommnis ausgeführt werden soll.

Wenn Sie beginnen, Ihr erstes Programm zu schreiben und damit zwangsläufig die ersten Ereignisse definieren, werden Sie unweigerlich auf die Frage stoßen: Was (wie) ein (das) Ereignis auslöst.

Eine Antwort auf diese Frage ist bei einigen Ereignissen so offensichtlich, daß Sie gar nicht bewußt darüber nachdenken werden.

Beispielsweise tritt ein Ereignis "Maustaste gedrückt" auf, wenn der Anwender die linke Taste der Maus betätigt hat. Mit dem Empfang der Nachricht ruft das Programm den betreffenden Programmquelltext auf, den Sie mit diesem Ereignis "verknüpft" haben.

Andere Ereignisse sind nur sehr undeutlich und vielleicht sogar an bestimmte externe Ereignisse gekoppelt.

Ein "WAITINPUT" zum Beispiel wartet auf ein Ereignis, das von vielen verschiedenen Vorkommnissen (einschließlich Tastatureingaben, Mausklicks oder Veränderungen in anderen Steuerelementen) ausgelöst wird.

Wenn Sie hier Ereignisse definieren, müssen Sie sicherstellen, daß alle(!) betreffenden Vorkommnisse den richtigen Ereignissen zugewiesen werden.

Anhand dieser zwei Beispiele wird zugleich das Grundprinzip von Profan² deutlich:

Profan² ist eine ereignisorientierte ProgrammierSprache!

Das heißt, in nahezu allen Fällen und egal, was Sie auch immer programmieren, ein Programm in Profan² muß auf eine Benachrichtigung (Nachricht) über ein Vorkommnis warten, um ein Ereignis herbeiführen zu können.

Verletzen Sie dieses Prinzip, wird Ihr Programm zwar nicht immer gleich fehlerhaft, aber zumindest sehr anwender- bzw. bedienerunfreundlich sein.

 
 
 
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