Profan² - eine Datenbank-Sprache

So sind z.B. einfache bis mittlere DBASE-III Datenbank-Anwendungen unter Profan² kein Problem. Eine einfache Adressen-Datenbank kann ebenso programmiert werden, wie Sie möglicherweise auch eine ganze Kundenverwaltungs-Kartei erstellen können.

Gerade hier hat Profan² seine Stärken. Mit 1024 DatenFeldern und einer Kapazität von 16000 Bytes je Datensatz dürften selbst gehobenere Ansprüche realisierbar sein. Dazu kommt, dass Sie bis zu 2 Milliarden Datensätze je Datenbank anlegen können. Und da Sie auch noch die Möglichkeit haben, 15 Datenbanken gleichzeitig zu bearbeiten, steht Ihnen somit eine theoretische Kapazität von 30 Milliarden Datensätzen zur Verfügung. Ein Potential, das die Aufnahmefähigkeit einer leeren Festplatte wohl überfordern dürfte.

Aber auch der "ODBC"-Datenbankstandard wird von Profan² unterstützt. Ist die ODBC-Schnittstelle installiert, können Sie mit Hilfe von Profan² als Client (Kunde) fungieren und auf alle Daten des Servers (Datenbank) zugreifen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich dabei um z.B. "ACCESS"- oder vielleicht "PARADOX"-Tabellen (Datenbanken) handelt oder direkt um einen SQL-Server.

Die Sprache, mit der Sie über die "ODBC-Schnittstelle" kommunizieren können, heißt SQL (sinngemäß übersetzt: strukturierte Abfrage-Sprache) und ist genormt. Damit ist es für Sie nahezu egal, welche Art Datenbank als Server vorliegt.

Um die nötigen "ODBC-Treiber" brauchen Sie sich auch nicht weiter zu kümmern, da diese inzwischen selbst von z.B. "WORD FÜR WINDOWS" und "EXCEL" gleich mit installiert werden. Und in der Systemsteuerung von Windows finden Sie ein eigenes Icon für das "ODBC-Setup".

Darüber hinaus ist heute neben dem Bildschirmschoner Multimedia ein Muß für jeden Computerfreund. Gibt es doch kaum noch ein Programm, wo nicht Geräusche oder Töne zu hören sind. Ob Sie nur einen Button anklicken oder eine Spielfigur gerade hüpft - immer ist die Tonausgabe mit von der Partie.

Mit der Weiterentwicklung von Windows entstand etwa 1991 die Multimedia-Schnittstelle, über die alle Multimediageräte mit Windows kommunizieren können. Diese Schnittstelle wird auch als MCI ("Media-Control-Interface") bezeichnet und der Logik des Autors von Profan² folgend, gibt es hier auch nur eine Funktion, um alle Multimediageräte entsprechend zu steuern.

Mit der Funktion @MCISEND$ können alle Multimediageräte in Profan² angesprochen werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie eine MID-Datei abspielen, ob Sie das Fach vom CD-ROM Laufwerk schließen oder ob Sie sich eine Animation ansehen wollen. Und damit Sie mir auch hier glauben - es genügen bereits 5 Zeilen Quellcode, um von einer Musik CD-ROM den 3. bis 5. Titel abzuspielen, wie in der Hilfe zu Profan² vom Autor nachgewiesen.

Nun fragen Sie mich aber bitte nicht, warum es z.B.CD-Player-Programme für Windows gibt, die mehrere MB groß sind - ich kann Ihnen die Frage nicht beantworten. Aber ich kann Ihnen versichern, dass Profan² keine unnützen Ressourcen mit sich herumschleppt oder ganze INCLUDE-Systeme braucht, um vielleicht eine benötigte Funktion fehlerfrei auszuführen. Ich persönlich sehe gerade darin einen enormen Vorteil und habe auch deshalb Profan² schätzen gelernt.

 
 
 
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